Singapurs Oppositionsführer, Pritam Singh, wurde nach einer Parlamentsabstimmung am Mittwoch seines Titels enthoben, nachdem er wegen Falschaussage unter Eid vor einem parlamentarischen Ausschuss verurteilt worden war. Der Schritt, der nach Singhs Verurteilung eingeleitet wurde, wurde in einem Parlament vollzogen, das überwiegend von der regierenden People's Action Party (PAP) kontrolliert wird, so BBC World.
Singh, der seine Unschuld beteuert und erklärt, sein Gewissen sei rein, wird weiterhin Parlamentsabgeordneter und Generalsekretär der Workers' Party (WP), der größten Oppositionspartei, bleiben. Er wird jedoch bestimmte Privilegien verlieren, die mit dem Titel des Oppositionsführers verbunden sind, einschließlich einer zusätzlichen Zulage.
Die Verurteilung und der anschließende Entzug des Titels haben eine Debatte über die Integrität des parlamentarischen Vertrauens ausgelöst. Es wurden auch Vorwürfe gegen die Regierung erhoben, die ihr vorwerfen, die Justiz gegen politische Gegner einzusetzen, was die Behörden jedoch bestreiten, berichtete BBC World.
Pritam Singh war die erste Person, die den Titel des Oppositionsführers in Singapur innehatte. Der parlamentarische Ausschuss befand ihn der Falschaussage unter Eid für schuldig, was zu der Abstimmung führte, ihm seinen Titel und die damit verbundenen Privilegien zu entziehen. Die Einzelheiten der angeblichen Lüge und die Feststellungen des Ausschusses wurden in dem bereitgestellten Quellenmaterial nicht näher erläutert.
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