Spotify hat seine Abonnementpreise in den USA zum dritten Mal in ebenso vielen Jahren erhöht und signalisiert damit ein fortgesetztes Bestreben, die Einnahmequellen zu stärken. Der monatliche Tarif stieg von 11,99 $ auf 12,99 $, wobei der neue Preis ab dem nächsten Abrechnungszeitraum für die betroffenen Nutzer gilt.
Das Unternehmen teilte seinen zahlenden Abonnenten die Preisanpassung per E-Mail mit und begründete den Schritt als notwendig, um die Qualität seines Dienstes aufrechtzuerhalten und Künstler zu unterstützen. Spotify erklärte in einem Blogbeitrag, dass diese "gelegentlichen Preisanpassungen in unseren Märkten den Wert widerspiegeln, den Spotify bietet, und es uns ermöglichen, weiterhin die bestmögliche Erfahrung zu bieten und Künstler zu fördern".
Analysten von JPMorgan prognostizierten laut einem Bericht der Financial Times vom November 2025, dass diese Preiserhöhung die Einnahmen von Spotify potenziell um 500 Millionen Dollar steigern könnte. Diese jüngste Erhöhung folgt auf ähnliche Anpassungen, die im vergangenen Jahr in Großbritannien und der Schweiz vorgenommen wurden, sowie auf frühere Preiserhöhungen in den USA im Jahr 2023 (von 9,99 $ auf 10,99 $) und im Juni 2024 (eine zusätzliche Erhöhung um 1 $).
Die Entscheidung von Spotify, die Preise zu erhöhen, spiegelt den anhaltenden Druck auf Streaming-Dienste wider, in einem wettbewerbsintensiven Markt Rentabilität zu erzielen. Das Unternehmen verfügt über mehr als 281 Millionen zahlende Abonnenten weltweit, davon 25 Millionen in Nordamerika, wie aus den Ergebnissen für das dritte Quartal 2025 hervorgeht. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung des nordamerikanischen Marktes für die gesamte finanzielle Leistung von Spotify.
Mit Blick auf die Zukunft wird der Erfolg dieser Preiserhöhung von der Kundenbindung und dem weiterhin wahrgenommenen Wert des Spotify-Dienstes abhängen. Die Fähigkeit des Unternehmens, seinen Nutzerstamm zu halten und gleichzeitig die Einnahmen zu steigern, wird ein wichtiger Indikator für seine langfristige finanzielle Gesundheit sein. Der Schritt bereitet auch die Bühne für mögliche Reaktionen von Wettbewerbern und könnte die Preisstrategien in der gesamten Musik-Streaming-Branche beeinflussen.
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