Kuba trauert um den Verlust von 32 in Venezuela getöteten Soldaten
Havanna, Kuba – Kuba trauert um den Verlust von 32 Soldaten und Geheimdienstoffizieren, die Berichten zufolge bei einem Zusammenstoß mit US-amerikanischen Streitkräften in Venezuela getötet wurden, was einen bedeutenden Verlust für die Inselnation darstellt. Die sterblichen Überreste der gefallenen Truppen wurden nach Kuba zurückgebracht, was einen nationalen Trauertag auslöste und Fragen über das anhaltende Bündnis zwischen Kuba und Venezuela aufwirft.
Der Trauerzug mit der eingeäscherten Asche der 32 Personen wurde von einer Menschenmenge aus Militärangehörigen, Regierungsbeamten und Zivilisten empfangen, die die Strecke zwischen Havannas Flughafen und dem Ministerium der Streitkräfte säumten. Laut Will Grant, dem Kuba-Korrespondenten der BBC in Havanna, erwies die Öffentlichkeit dem Trauerzug ihre Ehre, als er vorbeifuhr.
Die Staatsführung des Landes, darunter Raul Castro und Präsident Miguel Diaz Canel, waren am Flughafen anwesend, um die sterblichen Überreste der "32 gefallenen Helden" in Empfang zu nehmen, wie berichtet wird. Jede Urne mit der Asche war in eine kubanische Flagge gehüllt und neben einem Foto des jeweiligen Soldaten oder Geheimdienstoffiziers in der Lobby des Ministeriumsgebäudes ausgestellt.
Der Vorfall hat Vergleiche zur Schweinebucht-Invasion hervorgerufen und wirft Fragen nach der Rolle des kubanischen Personals in Venezuela auf. Der Verlust von Menschenleben stellt einen erheblichen Schlag für Kuba dar und verdeutlicht die potenziellen Kosten seines Bündnisses mit Venezuela. Die genauen Umstände des Todes der kubanischen Angehörigen sind weiterhin unklar, aber Berichte deuten auf einen Zusammenstoß mit US-amerikanischen Streitkräften hin. Die kubanische Regierung hat noch keine detaillierten Informationen über den Vorfall veröffentlicht.
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