Netflix Co-CEO Ted Sarandos äußerte sich zu der Kritik an dem kürzlich angekündigten 83-Milliarden-Dollar-Deal des Unternehmens zur Übernahme des Film- und Fernsehgeschäfts von Warner Bros. Discovery und deutete an, dass Kritiker die Strategie und langfristige Vision von Netflix missverstehen. Der Deal, der letzten Monat angekündigt wurde, löste in Hollywood erhebliche Kritik aus und durchkreuzte die Pläne von Paramount, das aktiv versucht hatte, Warner Bros. zu übernehmen.
Sarandos sprach in einem Interview Anfang dieser Woche über die negativen Reaktionen, die Gründe für die Verfolgung des Warner Bros.-Deals und den Genehmigungsprozess durch die Trump-Regierung. Das Interview fand in New Jersey statt, wo Sarandos anlässlich der Eröffnung einer neuen Produktionsstätte auf einem ehemaligen Armeestützpunkt anwesend war.
"Ich denke, es waren viele laute Stimmen", sagte Sarandos in Bezug auf die Kritik. Er ging auch auf Bedenken hinsichtlich der historischen Zurückhaltung von Netflix gegenüber Kinostarts ein.
Paramount, unbeeindruckt von dem Schritt von Netflix, erwägt Berichten zufolge ein feindliches Übernahmeangebot für Warner Bros., was möglicherweise zu einem Kampf im Aufsichtsrat führen könnte. Die Übernahme bedarf der Genehmigung durch die Trump-Regierung, was den Prozess zusätzlich verkompliziert. Die finanziellen Auswirkungen des 83-Milliarden-Dollar-Deals sind erheblich und könnten die Wettbewerbslandschaft der Streaming-Branche verändern. Marktanalysten beobachten den Fortschritt des Deals genau und erwarten Auswirkungen auf die Aktienkurse und zukünftige Content-Strategien der wichtigsten Akteure.
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