Nach wochenlangen Zusammenstößen einigten sich die syrische Regierung und die von Kurden geführten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) am Sonntag auf einen Waffenstillstand und eine Fusion. Die SDF wird vollständig in das syrische nationale Militär integriert. Staatsmedien und ein kurdischer Beamter bestätigten die Vereinbarung.
Die syrische Regierung wird die Kontrolle über einen Großteil der zuvor von den Kurden gehaltenen halbautonomen Region übernehmen. Diese Vereinbarung folgte auf zwei Tage staatlicher Vorstöße, bei denen strategische Vermögenswerte wie Dämme und Ölfelder gesichert wurden. Das 14-Punkte-Abkommen markiert eine bedeutende Machtverschiebung.
Lara Nelson, Policy Director bei Etana Syria, erklärte, dieser Deal könnte das Ende der SDF bedeuten. Die Kurden traten nach jüngsten Gebietsverlusten aus einer geschwächten Position in die Verhandlungen ein.
Die SDF nutzten den syrischen Bürgerkrieg aus, um eine halbautonome Region zu errichten. Die Kurden, Syriens größte ethnische Minderheit, streben seit langem nach Autonomie von Damaskus.
Die Umsetzung der Vereinbarung und ihre langfristigen Auswirkungen bleiben abzuwarten. Weitere Entwicklungen werden erwartet, da die syrische Regierung ihre Kontrolle festigen will.
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