Die humanitäre Krise im Gazastreifen hat sich mit dem Einbruch des Winters weiter verschärft. Über eine Million vertriebene Palästinenser sind nun lebensbedrohlichen Bedingungen ausgesetzt. Die Krise spitzte sich zu, da sich Notunterkünfte als unzureichend gegen starken Regen und kalte Temperaturen erwiesen.
Die Situation verschärfte sich im Laufe des Januars 2026. Behelfsmäßige Zelte boten wenig Schutz und ließen Familien schutzlos zurück. Blockierte Hilfslieferungen verschärften das Problem und verzögerten die Bereitstellung wichtiger Baumaterialien.
Das Risiko von Unterkühlung und Krankheiten stieg unter der vertriebenen Bevölkerung stark an. Dr. Nada Abu Alrub, eine humanitäre Ärztin, bestätigte einen Anstieg der Atemwegserkrankungen. UNICEF-Sprecherin Tess Ingram betonte den dringenden Bedarf an Unterkünften und medizinischer Versorgung.
Gaza befand sich bereits vor dem Wintereinbruch in einer katastrophalen humanitären Lage. Jahrelange Konflikte und eingeschränkter Zugang schwächten die Infrastruktur. Dies machte die Bevölkerung besonders anfällig.
Hilfsorganisationen drängen auf einen besseren Zugang und mehr Ressourcen. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Bereitstellung von Notunterkünften und medizinischer Versorgung. Die internationale Gemeinschaft steht unter wachsendem Druck, weiteres Leid zu verhindern.
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