Für einen Artikel in Nature bezüglich der Rolle von Östradiol bei der Hemmung von Ferroptose und akutem Nierenschaden, der ursprünglich am 13. August 2025 online veröffentlicht wurde, wurde eine Korrektur des Verlags herausgegeben. Die Korrektur behebt Fehler, die während des Schriftsatzprozesses entstanden sind und nicht in der von Fachleuten begutachteten Version des Manuskripts oder den Originaldaten vorhanden waren.
Die Fehler umfassten falsche chemische Strukturen in Abbildung 2e und 2f, wobei die Struktur für 4OH-E2 fälschlicherweise anstelle von 17β-Östradiol in Abbildung 2e verwendet wurde, und in Abbildung 2f enthielt die 2OH-E2-Struktur "H" anstelle von "HO" im oberen linken Bereich. Diskrepanzen wurden auch in Abbildung 2o, 2p und 2q festgestellt, die die Anzahl der in den Sham- und IRI OVX-Gruppen verwendeten Mäuse betrafen, wobei die Beschriftungen ursprünglich "n 2" und "n 5" anstelle der korrekten "n 6" bzw. "n 2" anstelle von "n 5" lauteten. Darüber hinaus wurden die erweiterten Datendarstellungen 2ac, 2d und 2e auf den Seiten 1011 und 1012 des veröffentlichten Artikels fälschlicherweise als erweiterte Datendarstellungen 3ac, 3d und 3e referenziert.
Laut der Anmerkung des Verlags beeinträchtigen diese Fehler nicht die wissenschaftlichen Schlussfolgerungen der Studie. Die Forschung untersucht die vielfältigen Funktionen von Östradiol, einem primären weiblichen Geschlechtshormon, bei der Abschwächung von Ferroptose, einer Form des Zelltods, die durch Eisen und Lipidperoxidation angetrieben wird, und dessen anschließende Auswirkungen auf akuten Nierenschaden. Die Studie untersuchte die Mechanismen, durch die Östradiol und seine Metaboliten zelluläre Prozesse im Zusammenhang mit oxidativem Stress und Zellüberleben im Kontext der Nierengesundheit beeinflussen.
Ferroptose hat sich zu einem Bereich von wachsendem Interesse in der biomedizinischen Forschung entwickelt, mit potenziellen Auswirkungen auf verschiedene Krankheiten, darunter Krebs, neurodegenerative Erkrankungen und Organschäden. Das Verständnis der molekularen Signalwege, die an der Ferroptose beteiligt sind, und die Identifizierung potenzieller therapeutischer Ziele ist ein wichtiger Schwerpunkt für Forscher. Der Originalartikel in Nature präsentierte Daten, die darauf hindeuten, dass Östradiol eine schützende Rolle gegen Ferroptose-induzierte Nierenschäden spielt und möglicherweise Wege für neuartige therapeutische Interventionen eröffnet.
Der Verlag hat die Online-Version des Artikels korrigiert, um die korrekten chemischen Strukturen und Stichprobengrößen widerzuspiegeln. Lesern wird empfohlen, die korrigierte Version für genaue Informationen zu konsultieren. Der Verlag erklärte, dass er sich verpflichtet, die Genauigkeit und Integrität der veröffentlichten Forschung sicherzustellen, und bedauert jegliche Verwirrung oder Unannehmlichkeiten, die durch diese Fehler verursacht wurden.
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