Die Federal Trade Commission (FTC) hat am Dienstag Berufung in ihrem Kartellrechtsstreit gegen Meta eingelegt. In der Klage, die vor dem U.S. District Court for the District of Columbia verhandelt wurde, wurde Meta vorgeworfen, sein Monopol in sozialen Netzwerken illegal geschützt zu haben, indem es Instagram und WhatsApp erwarb. Richter James E. Boasberg entschied im November, dass Meta nicht gegen Kartellgesetze verstoßen habe.
Die FTC argumentierte, Meta habe mit den vor über einem Jahrzehnt getätigten Akquisitionen strategisch aufstrebende Wettbewerber ausgeschaltet. Die Behörde ist der Ansicht, dass diese Akquisitionen Innovationen erstickt und die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher auf dem Markt für soziale Netzwerke eingeschränkt haben.
FTC-Sprecher Joe Simonson erklärte, die Behörde glaube, dass Meta gegen Kartellgesetze verstoßen habe, und äußerte sich zuversichtlich in Bezug auf das Berufungsverfahren. Meta-Sprecher Christopher Sgro entgegnete, dass die ursprüngliche Entscheidung des Gerichts den intensiven Wettbewerb, dem Meta ausgesetzt sei, korrekt anerkannt habe.
Die ursprüngliche Klage der FTC zielte darauf ab, die Übernahmen von Instagram und WhatsApp durch Meta rückgängig zu machen. Diese Plattformen, die sich mit Milliarden von Nutzern rühmen, haben die Reichweite und die Fähigkeiten von Meta in den sozialen Medien erheblich erweitert.
Das Berufungsverfahren wird nun fortgesetzt und könnte zu weiteren Gerichtsverfahren und einer erneuten Prüfung der ursprünglichen Beweismittel führen. Das Ergebnis könnte die Landschaft der Fusionen und Übernahmen im Bereich der sozialen Medien verändern.
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