Ray Dalio warnte am Mittwoch in Davos vor einer drohenden Währungskrise. Der milliardenschwere Investor sagte gegenüber Kamal Ahmed von Fortune, dass die Welt vor einem Zusammenbruch der Währungsordnung stehe. Er präsentierte eine klare Wahl: Geld drucken oder eine Schuldenkrise zulassen.
Dalio hob die rapide steigende US-amerikanische Staatsverschuldung, die derzeit bei 38 Billionen Dollar liegt, als einen Schlüsselfaktor hervor. Er kritisierte den Mangel an Realismus bei den Führungskräften in Bezug auf wirtschaftliche, Klima- und politische Bedrohungen. Er hatte zuvor erklärt, dass zukünftige Generationen die Last dieser Schulden durch abgewertete Dollar tragen werden.
Dalio beschrieb eine Lähmung in Washington, wobei politische Entscheidungsträger und Anleihehändler Annahmen über die Handlungen des jeweils anderen treffen. Seine Kommentare unterstreichen die Besorgnis über die langfristige Stabilität des globalen Finanzsystems.
Dalio hat wiederholt Bedenken hinsichtlich der US-amerikanischen Schulden und ihrer potenziellen Folgen geäußert. Seine jüngste Warnung verleiht der laufenden Debatte über Fiskalpolitik und Währungsstabilität zusätzliche Dringlichkeit. Die unmittelbaren Auswirkungen auf die Märkte bleiben abzuwarten, aber Dalios Worte dürften die Diskussion unter Ökonomen und politischen Entscheidungsträgern weiter anheizen.
Die kommenden Wochen werden zeigen, wie Regierungen und Zentralbanken auf diese Warnungen reagieren. Alle Augen werden auf die kommenden Wirtschaftsdaten und politischen Entscheidungen gerichtet sein, um Hinweise auf den weiteren Weg zu erhalten.
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