Washington D.C. - Die Trump-Regierung strebt Berichten zufolge bis Ende 2026 einen "Regimewechsel" in Kuba an, wie aus einem Bericht des Wall Street Journal unter Berufung auf ungenannte US-Beamte hervorgeht. Der am Mittwoch veröffentlichte Bericht deutet darauf hin, dass Präsident Trump die derzeitige Führung Kubas absetzen will. Die Regierung soll angeblich Regierungsinsider in Havanna suchen, die bereit sind, mit Washington zusammenzuarbeiten.
Das Wall Street Journal berichtet, dass die US-Regierung derzeit keinen detaillierten Plan für Kuba hat. Die kürzliche Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch das US-Militär wird jedoch als mögliches Modell in Betracht gezogen. Laut dem Bericht dient diese Aktion als Warnung an die kubanische Regierung.
Unmittelbare Reaktionen aus Kuba stehen noch aus. Das US-Außenministerium hat noch keine offizielle Erklärung abgegeben.
Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba sind seit Jahrzehnten angespannt und von Phasen der Feindseligkeit und des begrenzten Engagements geprägt. Die Trump-Regierung hat konsequent eine Hardliner-Position gegenüber der kubanischen Regierung eingenommen.
Die Situation ist weiterhin im Fluss. Weitere Entwicklungen werden erwartet, wenn Kuba und andere Nationen auf diese Vorwürfe reagieren.
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