Die akademische Welt steht wegen ihrer Inklusivität für Wissenschaftler mit Behinderungen und größeren Körperumfängen in der Kritik. Die Forscher Theo Newbold und Katharine Hubert setzen sich für Veränderungen ein. Newbold, ein Doktorand der Pflanzenpathologie an der Pennsylvania State University, und Hubert, bei der das Ehlers-Danlos-Syndrom diagnostiziert wurde, plädieren für Arbeitsplatzanpassungen und Einstellungsänderungen.
Die Diskussion begann nach einem Artikel aus dem Jahr 2022 über Sizeism in der Wissenschaft. Reddit-Kommentare stellten die Eignung der vorgestellten Forscher für akademische Karrieren in Frage. Dieses Feedback führte dazu, dass sich Newbold negativen Wahrnehmungen ausgesetzt fühlte. Huberts Erfahrung mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom, das 2019 diagnostiziert wurde, verdeutlicht die Mobilitätsprobleme im Labor.
Die unmittelbare Auswirkung ist ein erneuter Ruf nach ergonomischen Werkzeugen und barrierefreien Arbeitsbereichen. Newbold und Hubert betonen die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels zur Bekämpfung von Vorurteilen. Sie setzen sich für ein einladenderes Umfeld für alle Wissenschaftler ein.
Sizeism und Ableismus in den MINT-Bereichen sind seit langem ein Problem. Begrenzte Ressourcen und unzugängliche Infrastruktur schaffen Barrieren. Diese Barrieren beeinträchtigen unverhältnismäßig stark Forscher mit Behinderungen und solche mit größeren Körperumfängen.
Newbold und Hubert planen, sich weiterhin für ihre Anliegen einzusetzen. Sie wollen eine integrativere akademische Landschaft fördern. Ihre Bemühungen könnten zu politischen Änderungen und einem gesteigerten Bewusstsein führen.
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