Cyberangriff im Dezember zielte auf das polnische Stromnetz
Laut Forschern war das polnische Stromnetz Ende Dezember Ziel eines Angriffs mit Wiper-Malware, bei dem es sich vermutlich um einen Cyberangriff russischer staatlicher Hacker handelte. Der Angriff zielte darauf ab, die Kommunikation zwischen erneuerbaren Anlagen und Stromnetzbetreibern zu stören, war aber letztendlich nicht erfolgreich.
Das Sicherheitsunternehmen ESET identifizierte die Malware als Wiper, eine Art von Malware, die entwickelt wurde, um Code und Daten, die auf Servern gespeichert sind, dauerhaft zu löschen, mit dem Ziel, den Betrieb vollständig zu zerstören. Der Angriff ereignete sich in der letzten Dezemberwoche, berichtete Reuters. Die Nachrichtenagentur sagte, er habe darauf abgezielt, die Kommunikation zwischen erneuerbaren Anlagen und den Stromnetzbetreibern zu stören, sei aber aus nicht genannten Gründen gescheitert.
Der Cyberangriff verdeutlicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Anfälligkeit kritischer Infrastrukturen für staatlich gefördertes Hacking. Obwohl der Angriff auf das polnische Stromnetz nicht erfolgreich war, unterstreicht er die Notwendigkeit robuster Cybersicherheitsmaßnahmen zum Schutz wesentlicher Dienstleistungen.
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