Keto-Diät mit seltenem Hautausschlag in Verbindung gebracht, während neuer Test Hoffnung auf Crohn-Erkennung bietet
Eine seltene Hauterkrankung wurde mit der ketogenen Diät in Verbindung gebracht, während eine separate Entwicklung einen potenziellen Durchbruch bei der Früherkennung von Morbus Crohn bietet. Eine Fallstudie dokumentierte einen 20-jährigen Mann in Taiwan, der nach Beginn der Diät einen seltsamen, juckenden Ausschlag auf Schultern und Brust entwickelte, wie ein Bericht im New England Journal of Medicine zeigt. Gleichzeitig zeigt ein neuartiger Bluttest vielversprechende Ergebnisse bei der früheren Erkennung von Morbus Crohn, indem er Immunreaktionen auf Darmbakterien identifiziert, was potenziell zu verbesserten Behandlungsergebnissen führt.
Der Mann suchte eine dermatologische Klinik auf, nachdem der erhabene, rote und juckende Zustand einen Monat lang anhielt. Der Ausschlag wurde von Stellen pigmentierter Haut begleitet. Eine Hautbiopsie ergab Schwellungen zwischen den Hautzellen und Entzündungen um die Blutgefäße, aber Tests auf häufige Hauterkrankungen fielen negativ aus. Ärzte brachten den Zustand schließlich mit seiner Ernährungsgeschichte in Verbindung und betonten die Bedeutung der Berücksichtigung der Ernährung bei dermatologischen Diagnosen.
In verwandten Nachrichten konzentrieren sich Forscher auf Morbus Crohn. Ein neuer Bluttest identifiziert Immunreaktionen auf Darmbakterien und ermöglicht so potenziell frühere Interventionen und verbesserte Ergebnisse. Diese Entwicklung könnte das Management von Morbus Crohn durch eine frühere Diagnose deutlich verbessern.
Unabhängig davon hat eine Forschungsarbeit von Weill Cornell Medicine, die am 25. Januar 2026 veröffentlicht wurde, eine immunologische Kettenreaktion im Darm aufgedeckt, die erklären könnte, warum Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen ein höheres Risiko für Darmkrebs haben. Die Studie ergab, dass ein Entzündungssignal spezialisierte Immunzellen im Darm aktiviert, die dann weiße Blutkörperchen aus dem Knochenmark rekrutieren und diese so umprogrammieren, dass sie das Tumorwachstum fördern. Dieser Prozess scheint die DNA in der Darmschleimhaut zu schädigen und eine tumorfreundliche Umgebung zu schaffen.
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