ICE sieht sich wachsender Kritik inmitten von Technologieeinsatz und arktischer Aktivität ausgesetzt
Die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) sah sich diese Woche aufgrund von Berichten über neue Technologieeinsätze für Massenabschiebungen und wachsender Anti-ICE-Stimmung im Internet zunehmender Kritik ausgesetzt. Gleichzeitig näherte sich Russlands erster im Inland gebauter Eisklasse-Tanker einer US-sanktionierten arktischen Anlage, was Fragen zum internationalen Handel und zur Durchsetzung von Sanktionen aufwirft.
Laut TechCrunch setzt ICE Cell-Site-Simulatoren ein, die als Mobilfunkmasten getarnt sind, um undokumentierte Personen zu identifizieren und zu lokalisieren, indem sie mobile Kommunikation abfangen. Diese Technologie ermöglicht Massenüberwachung, wirft Bedenken hinsichtlich des vierten Verfassungszusatzes auf und löst rechtliche Auseinandersetzungen bezüglich unzumutbarer Durchsuchungen und Beschlagnahmungen aus. Der Einsatz dieser Instrumente spiegelt einen breiteren Trend wider, fortschrittliche Technologie zur Durchsetzung der Einwanderungspolitik einzusetzen, was sich auf die bürgerlichen Freiheiten auswirkt und eine breite Debatte auslöst.
Der Einsatz dieser Technologien hat in verschiedenen Online-Communities Empörung ausgelöst. Wie The Verge berichtete, äußerte selbst das "big dick subreddit" eine Anti-ICE-Stimmung. "Fuck ICE first, second, third, and fourth. Then worry about fucking me", hieß es in einem von The Verge zitierten Reddit-Post, der die wachsende Ablehnung der ICE-Aktionen verdeutlicht. Der Beitrag fuhr fort: "Immigrants of any status are my friends, neighbors, and colleagues", was eine breitere Solidarität mit Einwanderergemeinschaften widerspiegelt. Dieser Anstieg des Online-Aktivismus folgt dem Tod einer zweiten Person in Minneapolis durch Einwanderungsbeamte, so The Verge.
In anderen Nachrichten meldete Bloomberg, dass Russlands erster im Inland gebauter Eisklasse-Tanker, die Alexey Kosygin, am US-sanktionierten Arctic LNG 2-Werk angedockt hat. Der Tanker absolvierte seine einmonatige Jungfernfahrt durch den östlichen Teil der Nördlichen Seeroute und hielt neben dem von Novatek PJSC geführten Werk, wie aus Schiffstracking-Daten hervorgeht. Diese Entwicklung erweitert die Flotte der Anlage um Schiffe, die in der Lage sind, im Winter Treibstoff zu transportieren. Die Ankunft der Alexey Kosygin im Arctic LNG 2-Werk wirft Fragen nach der Wirksamkeit der US-Sanktionen und den anhaltenden Handelsbeziehungen in der Arktisregion auf.
Die Entwicklungen rund um den Technologieeinsatz von ICE und die Ankunft des russischen Tankers im Arctic LNG 2-Werk verdeutlichen die komplexe Überschneidung von Einwanderungspolitik, bürgerlichen Freiheiten, internationalem Handel und geopolitischen Spannungen. Die rechtlichen Anfechtungen der Überwachungspraktiken von ICE und die laufenden Debatten über die Durchsetzung von Sanktionen werden voraussichtlich andauern.
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