Tech-Giganten stehen vor bahnbrechendem Prozess wegen Vorwürfen der Social-Media-Sucht
Ein bahnbrechender Prozess bezüglich Social-Media-Sucht hat am Dienstag in Kalifornien begonnen, bei dem Top-Führungskräfte aus der Technologiebranche aussagen sollen. Die Klägerin, eine 19-jährige Frau, die als KGM identifiziert wurde, behauptet, dass die Gestaltung der Algorithmen der Plattformen zu ihrer Sucht geführt und ihre psychische Gesundheit negativ beeinflusst habe, so BBC Business.
Zu den Beklagten in dem Fall gehören Meta, die Muttergesellschaft von Instagram und Facebook, ByteDance, der Eigentümer von TikTok, und Google, die Muttergesellschaft von YouTube. Snapchat hat sich letzte Woche mit der Klägerin geeinigt, berichtete BBC Business. Der Fall wird genau beobachtet, da er einen Präzedenzfall für zukünftige Rechtsstreitigkeiten gegen Social-Media-Unternehmen schaffen könnte.
In anderen Nachrichten gab Meta Pläne bekannt, in den kommenden Monaten Premium-Abonnements für Instagram-, Facebook- und WhatsApp-Nutzer zu testen, so BBC Business. Diese Abonnements würden Zugang zu Funktionen wie erweiterten Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz (KI) bieten. Der Zugang zu den Kerndienstleistungen der Plattformen würde weiterhin kostenlos bleiben. Meta beabsichtigt auch, Abonnements für Funktionen wie seine Vibes-Videoerstellungs-App zu testen, von der das Unternehmen sagt, dass sie "Ihre Ideen mit neuen KI-Tools zur visuellen Erstellung zum Leben erwecken kann", so BBC Business. Meta kündigte Vibes im September als Teil der neuesten Version der Meta AI-App an. Es will auch Manus nutzen, ein chinesisches KI-Unternehmen, das es im Dezember für einen Repo gekauft hat.
Unterdessen steht Revel Collective, die Muttergesellschaft von Revolution Bars und Revolucion de Cuba, kurz vor der Insolvenzverwaltung, wodurch bis zu 2.200 Arbeitsplätze gefährdet sind, berichtete BBC Business. Das Unternehmen, dem 62 Pubs und Bars in ganz Großbritannien gehören, hatte sich im Oktober zum Verkauf gestellt, nachdem es mit "einer anhaltenden Phase externer Herausforderungen" konfrontiert war, so BBC Business. Die Gespräche mit einem Käufer seien "weit fortgeschritten", aber die Aktionäre dürften nach dem Verkauf leer ausgehen. Die Pubs und Bars, einschließlich der Revolution-Kette, bleiben während des Insolvenzverfahrens geöffnet, aber der Handel des Unternehmens wurde ausgesetzt.
Im Mittelmeer werden bis zu 380 Menschen vermisst, die letzte Woche bei dem Versuch, das Meer zu überqueren, ertrunken sein sollen, als der Zyklon Harry Süitalien und Malta heimsuchte, berichtete The Guardian. Die italienische Küstenwache gab die Schätzung ab, und die maltesischen Behörden bestätigten einen Schiffbruch mit dem Verlust von 50 Menschenleben. Nur eine Person überlebte den Schiffbruch und wurde in Malta ins Krankenhaus eingeliefert. Der Zyklon Harry erzeugte riesige Wellen im Mittelmeer, die die Ostküste Siziliens trafen.
Auch das südliche Afrika befindet sich in einer Krise, da verheerende Überschwemmungen mehr als 100 Menschen getötet und Hunderttausende in Südafrika, Mosambik und Simbabwe vertrieben haben, berichtete The Guardian. Behörden und Helfer warnen vor Hunger, Cholera und Angriffen von Krokodilen, die sich mit dem Hochwasser ausgebreitet haben. Mehr als 70 Menschen sind in Simbabwe und 30 in Südafrika gestorben, wo Hunderte evakuiert wurden.
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