Kontroverse um Sicherheit bei den Olympischen Winterspielen 2026 inmitten von Athletenbeschränkungen und politischen Spannungen
Mailand, Italien – Die bevorstehenden Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo sehen sich einer Reihe von Kontroversen gegenüber, die von der Teilnahme russischer und belarussischer Athleten unter neutralem Status bis hin zu hitzigen Debatten über die Beteiligung der U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) an Sicherheitsoperationen reichen. Die Spiele sollen am 6. Februar 2026 beginnen.
Athleten aus Russland und Belarus werden als Individual Neutral Athletes (AIN) antreten, eine Entscheidung, die das Internationale Olympische Komitee (IOC) nach Russlands umfassender Invasion der Ukraine Anfang 2022 getroffen hat, so das Time Magazine. Das IOC definiert AIN als "Athleten mit belarussischen oder russischen Pässen, deren Teilnahmeberechtigung bestätigt wurde und die zur Teilnahme eingeladen wurden".
Zusätzlich zu den Komplexitäten hat die mögliche Beteiligung von U.S. ICE-Agenten an der Olympia-Sicherheit Empörung bei Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala ausgelöst. Mehrere Nachrichtenquellen berichten, dass Sala die mögliche Präsenz von ICE scharf verurteilte, sie als "Miliz" bezeichnete und sie in Mailand für unerwünscht erklärte. Sala äußerte Bedenken hinsichtlich der Methoden von ICE und fragte, ob Italien die U.S.-amerikanische Hilfe ablehnen könne, und bestand darauf, dass Italien die Sicherheit selbstständig gewährleisten könne.
Während ICE behauptet, seine Rolle beschränke sich auf die Unterstützung der diplomatischen Sicherheit und die Minderung von Risiken durch transnationale kriminelle Organisationen unter italienischer Autorität, bleibt Sala skeptisch. Die Kontroverse um ICE kommt inmitten einer verstärkten Kontrolle der Behörde nach der kürzlichen tödlichen Schießerei auf Alex Pretti durch Bundesagenten in Minneapolis, Minnesota.
Der Tod von Alex Pretti in Minneapolis hat Rufe nach Reformen und einer Aufsicht über ICE laut werden lassen, wobei einige Gesetzgeber auf Änderungen der Arbeitsweise der Behörde drängen.
In anderen Nachrichten aus der Sportwelt lieferte Elina Svitolina eine überraschende Sensation bei den Australian Open, indem sie Coco Gauff im Viertelfinale mit 6:1, 6:2 besiegte, so BBC Breaking. Gauff äußerte Frustration und forderte mehr Privatsphäre für die Spieler, nachdem Aufnahmen ihres Schlägertrümmerns aufgetaucht waren. Aryna Sabalenka setzte unterdessen ihren dominanten Lauf fort, besiegte Iva Jovic mit 6:3, 6:0 und bereitete damit ein mit Spannung erwartetes Halbfinale gegen Svitolina vor.
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