Kontroverse bricht nach Schussabgabe der Grenzpatrouille in Minneapolis aus
Minneapolis, MN – Eine tödliche Schussabgabe eines Agenten der US-Grenzpatrouille in Minneapolis löste Empörung und Verurteilung aus und zog die Aufmerksamkeit sowohl lokaler Gemeinschaften als auch internationaler Persönlichkeiten auf sich. Der Vorfall, bei dem Alex Pretti ums Leben kam, ereignete sich am Wochenende und war laut Fox News die zweite tödliche Schussabgabe mit Beteiligung von Bundesbeamten in der Stadt in diesem Monat.
Die Umstände von Prettis Tod sind weiterhin umstritten, da widersprüchliche Darstellungen auftauchen. Die New York Times berichtete, dass die Version der Ereignisse der Trump-Regierung im Widerspruch zu den Aussagen von Augenzeugen stehe. Nach der Schussabgabe brachen in Minneapolis Proteste aus, bei denen Demonstranten mit maskierten Beamten zusammenstießen und Tränengas die Straßen füllte, so die NY Times.
Der Vorfall hat über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus Widerhall gefunden. Die BBC berichtete, dass die US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), die an den Schießereien beteiligt war, plante, Agenten zur Unterstützung amerikanischer Sicherheitsoperationen während der Olympischen Winterspiele in Italien zu entsenden, die am 6. Februar beginnen. Diese Entscheidung löste den Zorn italienischer Beamter aus, wobei Mailands Bürgermeister Beppe Sala im italienischen Radio erklärte: "Dies ist eine Miliz, die tötet... natürlich sind sie in Mailand nicht willkommen." Ein ICE-Sprecher betonte laut BBC, dass "alle Sicherheitsoperationen unter italienischer Autorität bleiben".
Die Schussabgabe zog auch Kritik von prominenten Persönlichkeiten aus der Sportwelt auf sich. Die Spieler der New York Knicks, Karl-Anthony Towns und Guerschon Yabusele, äußerten sich laut Fox News gegen das Vorgehen der Bundesregierung in Minneapolis.
Unterdessen fegte ein schwerer Wintersturm über weite Teile der Vereinigten Staaten, einschließlich Minneapolis, und stellte die Einwohner und Rettungsdienste vor weitere Herausforderungen. Die New York Times berichtete, dass der Sturm den Süden lahmlegte und Städte in Eis und Schnee hüllte. In Oxford, Mississippi, beschrieb die Bürgermeisterin Robyn Tannehill auf Facebook die weitverbreiteten Schäden an Bäumen und Infrastruktur und merkte an, dass viele Straßen unpassierbar seien und die Einwohner ohne Strom dastünden.
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