Globale Ereignisse entfalten sich inmitten innenpolitischer Spannungen und Handelsabkommen
Am 27. Januar 2026 ereigneten sich mehrere bedeutende Ereignisse, die von internationalen Handelsabkommen und innenpolitischen Spannungen in den Vereinigten Staaten bis hin zum Holocaust-Gedenken in Europa reichten.
Indien und die Europäische Union (EU) gaben nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen ein Freihandelsabkommen bekannt, wie die Associated Press (NPR) berichtete. Der EU-Chef bezeichnete das Abkommen als die "Mutter aller Deals", das potenziell bis zu 2 Milliarden Menschen betreffen könnte. Das Abkommen zielt darauf ab, die wirtschaftlichen und strategischen Beziehungen zwischen zwei der größten Märkte der Welt zu vertiefen, während Washington sowohl Indien als auch die EU mit seiner eigenen Handelspolitik ins Visier nimmt.
In den Vereinigten Staaten kam es zu Spannungen zwischen Minnesota und der Bundesregierung, nachdem Alex Pretti am Samstagmorgen in Minneapolis von Bundesagenten erschossen worden war (The Verge, Fortune). Videos von der Schießerei verbreiteten sich schnell online. Minnesota startete eine Website, um dem entgegenzuwirken, was Beamte als bundesstaatliche Fehlinformationen des Ministeriums für Innere Sicherheit bezeichneten (Fortune). Der Staat ging auch vor Gericht, um Beweismittel von der Schießerei zu sichern, nachdem seine eigenen Ermittler angeblich von Bundesbehörden am Tatort behindert worden waren. Experten wiesen darauf hin, dass diese Spaltung gegen die jahrelange Zusammenarbeit zwischen lokalen und bundesstaatlichen Behörden bei Strafverfolgungsmissionen verstößt, die Hand des Staates aber durch die Maßnahmen der Trump-Regierung erzwungen wurde.
Ebenfalls in den USA äußerten Aktivisten Bedenken, dass neue US-Visabeschränkungen für Palästinenser der Diplomatie schaden würden (NPR). Palästinenser können sich nicht mehr mit Dokumenten der Palästinensischen Autonomiebehörde für ein US-Visum bewerben, was Aktivisten als ein weiteres Zeichen dafür sehen, dass die Trump-Regierung die Palästinenser an den Rand drängt.
In Berlin wurden am Holocaust-Gedenktag "Stolpersteine" zum Gedenken an die Familie Levi verlegt (Euronews). Die vier Messingtafeln wurden in Berlin-Johannisthal verlegt, um Frieda und Mor Levi zu gedenken, die zwischen 1934 und 1935 aus Nazi-Deutschland in das heutige Israel flohen. Die Stolpersteine, kleine Messingtafeln, die in Gehwege an den letzten Adressen der Opfer eingelassen sind, kennzeichnen das ehemalige Zuhause der Familie Levi. Dieses Gedenken findet statt, da sich antisemitische Straftaten in Deutschland laut Euronews in den letzten Jahren mehr als vervierfacht haben.
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