Indien und die Europäische Union haben am Dienstag ein historisches Freihandelsabkommen abgeschlossen, das laut Associated Press potenziell 2 Milliarden Menschen betreffen wird. Das Abkommen, das vom EU-Chef als die "Mutter aller Abkommen" bezeichnet wurde, beendete fast zwei Jahrzehnte Verhandlungen und zielt darauf ab, die wirtschaftlichen und strategischen Beziehungen zwischen den beiden großen Märkten zu vertiefen.
Das Abkommen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich Washington zunehmend auf Indien und die EU konzentriert, berichtete Associated Press. Der indische Premierminister Narendra Modi empfing den Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, in Neu-Delhi zu dem Treffen, auf dem das Abkommen bekannt gegeben wurde.
In anderen Nachrichten hat Mistral AI, ein französisches Unternehmen für künstliche Intelligenz, am Dienstag Mistral Vibe 2.0 auf den Markt gebracht, ein bedeutendes Upgrade seines terminalbasierten Coding-Agenten, wie VentureBeat berichtete. Dieser Schritt stellt den aggressivsten Vorstoß des Unternehmens in den Markt für KI-gestützte Softwareentwicklung dar und markiert den Übergang von einer kostenlosen Testphase zu einem kommerziellen Produkt, das in kostenpflichtige Abonnementpläne integriert ist. Mistral-CEO Arthur Mensch sagte gegenüber Bloomberg Television auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass das Unternehmen erwarte, die 1-Milliarden-Marke zu überschreiten.
In Los Angeles begann diese Woche ein wegweisender Prozess gegen Meta's Instagram, ByteDance's TikTok und Google's YouTube, wie Fortune berichtete. Den Unternehmen wird vorgeworfen, ihre Plattformen Kinder absichtlich süchtig zu machen und zu schädigen. Die Auswahl der Geschworenen hat am Los Angeles County Superior Court begonnen und wird voraussichtlich mehrere Tage dauern. Die Muttergesellschaft von Snapchat, Snap Inc., hat den Fall letzte Woche für eine nicht genannte Summe beigelegt.
In China wird künstliche Intelligenz laut NPR zu einem integralen Bestandteil des Lehrplans für einige Kinder. Der Fünftklässler Li Zichen demonstrierte in seinem Klassenzimmer in einer Pekinger Grundschule einen ferngesteuerten Roboter. Der Roboter kann Blöcke heben und bewegen und mit KI programmiert werden.
Fortune berichtete auch über die Gefahren schlecht verwalteter KI-Systeme. Der Artikel legt nahe, dass die eigentliche Gefahr der KI nicht in einer Apokalypse im "Terminator"-Stil liegt, sondern in "außer Kontrolle geratenen Schwärmen schlecht geführter agentischer Systeme, die Chaos verursachen", wobei Disneys "Fantasia" als treffendere Analogie genannt wird.
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