Hier ist ein Nachrichtenartikel, der die bereitgestellten Informationen zusammenfasst:
Globale Besorgnis steigt, während die "Doomsday Clock" sich Mitternacht nähert; UPS kündigt Stellenabbau inmitten wirtschaftlicher Unsicherheit an
Ein Zusammentreffen von Ereignissen, von eskalierenden globalen Spannungen bis hin zu wirtschaftlichen Verschiebungen, dominierte am Dienstag die Schlagzeilen. Die "Doomsday Clock" (Weltuntergangsuhr), eine symbolische Darstellung der Nähe der Menschheit zur Selbstvernichtung, wurde auf 85 Sekunden vor Mitternacht gestellt, den geringsten Abstand seit ihrer Einführung, so das Bulletin of the Atomic Scientists. Gleichzeitig kündigte United Parcel Service (UPS) Pläne an, seine Belegschaft in diesem Jahr im Rahmen einer Kostensenkungsinitiative um bis zu 30.000 Stellen zu reduzieren.
Alexandra Bell, Präsidentin und CEO des Bulletin of the Atomic Scientists, erklärte: "Die Menschheit hat keine ausreichenden Fortschritte bei den existenziellen Risiken erzielt, die uns alle gefährden." Die Organisation nannte Atomwaffen, den Klimawandel und disruptive Technologien als Schlüsselfaktoren, die zu dem erhöhten Risiko beitragen. Im vergangenen Jahr stand die Uhr auf 89 Sekunden vor Mitternacht. Daniel Holz, Vorsitzender des Wissenschafts- und Sicherheitsausschusses des Bulletins, betonte die Dringlichkeit und erklärte: "Jede Sekunde zählt, und uns läuft die Zeit davon."
Zu den wirtschaftlichen Sorgen trug UPS-CFO Brian Dykes bei, der den Plan des Unternehmens ankündigte, bis zu 30.000 operative Stellen abzubauen. "Dies wird durch natürliche Fluktuation erreicht, und wir gehen davon aus, ein zweites freiwilliges Abfindungsprogramm für Vollzeitfahrer anbieten zu können", sagte Dykes während einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen. Das Unternehmen plant außerdem, im ersten Halbjahr 2026 zwei Dutzend Gebäude zu schließen und Automatisierung in seinem gesamten Netzwerk einzuführen. UPS mit Hauptsitz in Atlanta beschäftigt derzeit weltweit 490.000 Mitarbeiter.
Unterdessen äußerte sich der Bürgermeister von Mailand, Giuseppe Sala, im Bereich der internationalen Angelegenheiten entschieden gegen die mögliche Beteiligung von Agenten der U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) an der Sicherheit der bevorstehenden Olympischen Winterspiele, die am 6. Februar in Mailand beginnen sollen. Sala bezeichnete ICE als "eine Miliz, die tötet" und betonte, dass ihre Agenten "in Mailand nicht willkommen sind". Als Reaktion darauf erklärte das US-Außenministerium, dass sein Diplomatic Security Service die US-Sicherheitsbemühungen bei den Spielen leitet, wobei mehrere Bundesbehörden wie bei früheren Olympischen Spielen beteiligt sind.
In anderen Nachrichten reichten die Familien zweier trinidadischer Männer, die im Oktober 2025 bei einem US-Raketenangriff auf ein Boot in der Karibik getötet wurden, eine Klage gegen die US-Regierung ein. Die Klage, die beim U.S. District Court für den District of Massachusetts eingereicht wurde, argumentiert, dass die Tötung von Chad Joseph und Rishi Samaroo "jede plausible rechtliche Rechtfertigung entbehrt". Der Angriff war Teil der Kampagne der Trump-Regierung gegen mutmaßliche Drogenhandelsboote in der Karibik und im östlichen Pazifik.
Im Inland wird die Federal Reserve am Mittwoch zu ihrer ersten Zinsentscheidung des Jahres 2026 zusammentreffen. Während Präsident Trump die Zentralbank aufgefordert hat, die Zinssätze zu senken, erwarten Ökonomen, dass die Fed den Leitzins in seiner derzeitigen Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent belassen wird. Diese Entscheidung erfolgt inmitten einer laufenden Untersuchung des Justizministeriums gegen Fed-Chef Jerome Powell im Zusammenhang mit der Renovierung der historischen Gebäude der Zentralbank. Powell hat die Untersuchung als Vorwand zur Schwächung der Fed bezeichnet.
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