Google DeepMind-Mitarbeiter fordern Zusicherungen zur Sicherheit vor ICE
Mitarbeiter von Google DeepMind, der Einheit für künstliche Intelligenz des Unternehmens, forderten die Führungsebene auf, Pläne und Richtlinien umzusetzen, um ihre physische Sicherheit vor Immigration and Customs Enforcement (ICE) auf dem Firmengelände zu gewährleisten. Dies geht aus internen Nachrichten hervor, die WIRED vorliegen. Die Forderung erfolgte nach dem Tod von Alex Pretti, einer Krankenschwester aus Minneapolis, die von Bundesbeamten erschossen wurde.
Am Montagmorgen, zwei Tage nach Prettis Tod, veröffentlichte ein Google DeepMind-Mitarbeiter eine Nachricht in einem internen Message Board, die sich an die rund 3.000 Mitarbeiter der KI-Einheit des Unternehmens richtete. In der Nachricht wurde gefragt, was Google DeepMind unternehme, um die Mitarbeiter physisch vor ICE zu schützen, und es wurden Bedenken geäußert, dass der Einwanderungsstatus, die Staatsbürgerschaft oder gar das Gesetz keine Abschreckung gegen Festnahme, Gewalt oder Tod durch Bundesbeamte darstellten. Der Mitarbeiter fuhr fort, dass die Ereignisse der vergangenen Woche gezeigt hätten, dass der Einwanderungsstatus, die Staatsbürgerschaft oder gar das Gesetz keine Abschreckung gegen Festnahme, Gewalt oder gar Tod durch Bundesbeamte darstellten.
Die interne Nachricht unterstreicht die wachsenden Bedenken von Tech-Mitarbeitern hinsichtlich potenzieller Interaktionen mit Bundesbehörden für Einwanderung und des Bedarfs an Unterstützung und Schutz durch das Unternehmen. Die Forderung nach klaren Richtlinien und Sicherheitsmaßnahmen spiegelt eine breitere Besorgnis innerhalb der Tech-Branche hinsichtlich der Durchsetzung von Einwanderungsbestimmungen und deren Auswirkungen auf die Mitarbeiter wider.
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