US-Engagement in globalen Angelegenheiten löst Kontroversen aus
Die Vereinigten Staaten sahen sich diese Woche in mehrere internationale Kontroversen verwickelt, die von Sicherheitsoperationen bei den Olympischen Winterspielen über politischen Einfluss im Irak bis hin zur Kritik an Medieninhalten reichten.
Zwischen den USA und Italien kam es zu Spannungen, nachdem die USA angekündigt hatten, Agenten von Immigration and Customs Enforcement (ICE) zur Unterstützung der Sicherheit bei den Olympischen Winterspielen in Mailand zu entsenden, die am 6. Februar beginnen sollen. Laut BBC World löste die Entscheidung in Italien "Alarm und Wut" aus. Mailands Bürgermeister Beppe Sala sagte im italienischen Radio: "Das ist eine Miliz, die tötet... natürlich sind sie in Mailand nicht willkommen." Außenminister Antonio Tajani versuchte, die Situation zu deeskalieren.
Im Irak drohte Präsident Trump laut New York Times mit dem Entzug der US-Unterstützung, sollte Nuri Kamal al-Maliki als Premierminister zurückkehren. Diese Intervention folgte auf Signale aus Washington, dass es beabsichtige, den iranischen Einfluss in der nächsten irakischen Regierung zu begrenzen. Der Schritt erfolgte inmitten anderer Handels- und Zollstreitigkeiten, einschließlich Drohungen gegen Kanada und Südkorea.
Unterdessen sorgte auch Kritik an amerikanischen Medien für Schlagzeilen. Eine "Star Trek"-Schauspielerin, Gina Yashere, erklärte, dass konservative Gegenreaktionen das Franchise dazu drängten, eine progressivere Identität anzunehmen, berichtete Fox News. Yashere, die Lura Thok in "Star Trek: Starfleet Academy" spielt, reagierte online, nachdem der stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses, Stephen Miller, dem Franchise vorgeworfen hatte, sein Kernpublikum im Stich zu lassen.
International zogen die Proteste im Iran und das harte Durchgreifen der Regierung weiterhin Aufmerksamkeit auf sich. Laut BBC World beschrieben Demonstranten eine brutale Reaktion der Sicherheitskräfte. Parisa, eine 29-Jährige aus Teheran, sagte der BBC: "Meine Freunde sind alle wie ich. Wir alle kennen jemanden, der bei den Protesten getötet wurde." Sie gab an, mindestens 13 Personen zu kennen, die seit Beginn der Proteste Ende Dezember getötet worden waren.
Schließlich tauchten auch Dramen rund um die Fernsehsendung "Yellowstone" auf. Kelly Reilly, die in der Serie Beth Dutton spielte, nannte den Konflikt hinter den Kulissen, der zum Ende der Serie führte, eine "Schande", berichtete Fox News. Der Konflikt zwischen Hauptdarsteller Kevin Costner und Serienschöpfer Taylor Sheridan führte zu Costners frühem Ausscheiden und einer überarbeiteten letzten Staffel.
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