Australische Hitzewelle durch Klimawandel fünfmal wahrscheinlicher gemacht
Eine neue Analyse ergab, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel die intensive Hitzewelle Anfang Januar in Australien fünfmal wahrscheinlicher gemacht hat. Die von World Weather Attribution durchgeführte Studie deutete auch darauf hin, dass die Hitzewelle trotz eines schwachen La Niña auftrat, der der Region typischerweise mildere Temperaturen beschert.
Die Forschung hob die bedeutenden Auswirkungen der Nutzung fossiler Brennstoffe auf extreme Wetterereignisse hervor. Laut der Analyse war die erhöhte Wahrscheinlichkeit der Hitzewelle direkt mit dem Klimawandel verbunden, der durch menschliche Aktivitäten verursacht wird.
Unterdessen gab Nature News in anderen Nachrichten aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft Autorenkorrekturen für zwei zuvor veröffentlichte Artikel heraus. Eine Korrektur betraf einen Fehler in einem Nature-Artikel, der am 21. Januar 2026 veröffentlicht wurde und die Tiefwasserbildung während des letzten glazialen Maximums betraf. Die Korrektur betraf eine falsch beschriftete Farbskala in einer Abbildung, die in den Online-Versionen des Artikels aktualisiert wurde. Die andere Korrektur betraf einen Nature-Artikel, der am 12. November 2014 über Nährstoff-erkennende Kernrezeptoren und Autophagie veröffentlicht wurde, wobei versehentlich Duplikationen bei der Zusammenstellung der Abbildung eingefügt wurden.
In unabhängigen Forschungsarbeiten gab das Ulsan National Institute of Science and Technology einen Durchbruch bei wiederverwendbaren heterogenen Katalysatoren für die Hydroformylierung bekannt. Jüngste Forschungsergebnisse zeigten, dass ein Rhodium(Rh)-Cluster einer optimalen, mittleren Größe die höchste katalytische Aktivität bei Hydroformylierungsreaktionen aufweist.
Außerhalb der wissenschaftlichen Forschung gewinnt eine deutsche Praxis namens "lüften" in den Vereinigten Staaten an Popularität. "Lüften" bedeutet, täglich die Fenster zu öffnen, auch im Winter, um Schimmel, Feuchtigkeit, Schadstoffe und Gerüche zu reduzieren. Einige Deutsche praktizieren das "Stoßlüften", bei dem alle Fenster für kurze Zeit geöffnet werden. Die Praxis ist in den sozialen Medien zu einem Trend geworden, wobei Nutzer sie als "ihr Zuhause rülpsen" bezeichnen. Experten weisen darauf hin, dass diese Praxis der Gesundheit zugute kommen kann, indem sie die Raumluftqualität verbessert.
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