Die Trump-Regierung sah sich diese Woche wegen ihres Umgangs mit zwei separaten Vorfällen mit Kritik konfrontiert, einem, an dem ein Grenzschutzkommandeur beteiligt war, und einem anderen, der Behauptungen über eine von Bundesbeamten erschossene Person betraf. Unabhängig davon sollte Außenminister Marco Rubio am Mittwoch vor dem Senat zur Venezuela-Politik der Trump-Regierung aussagen.
Gregory Bovino, ein Grenzschutzkommandeur, der eine Operation in Minneapolis leitete, wurde von der Trump-Regierung in den sozialen Medien zum Schweigen gebracht, so die New York Times. Bovino, der den X-Account CMDROpAtLargeCA nutzte, hatte bis Montagmorgen aktiv gepostet, als der Account inaktiv wurde. Die New York Times merkte an, dass diese Maßnahme ein Zeichen dafür sei, dass die Trump-Regierung verstanden habe, dass sie "diese Woche in der Öffentlichkeit in Schwierigkeiten" sei.
In einem separaten Vorfall widersprach eine vorläufige Überprüfung durch die interne Aufsichtsbehörde des U.S. Customs and Border Protection den Behauptungen von Heimatschutzministerin Kristi Noem bezüglich der Erschießung von Alex Pretti. Laut einer E-Mail, die an den Kongress geschickt und von der New York Times eingesehen wurde, ergab die Überprüfung, dass Pretti von zwei Bundesbeamten erschossen wurde, nachdem er sich der Verhaftung widersetzt hatte, aber es gab keine Hinweise darauf, dass er während der Auseinandersetzung eine Waffe gezogen hatte. Dies widersprach Noems früherer Behauptung, Pretti habe "eine Waffe gezogen", eine Behauptung, für die Beamte keine Beweise vorgelegt hatten, so die New York Times. Die Überprüfung erwähnte auch nicht die früheren Behauptungen des Ministeriums für Innere Sicherheit, Pretti habe "maximalen Schaden anrichten und Strafverfolgungsbeamte massakrieren wollen".
Unterdessen sollte Außenminister Marco Rubio am Mittwoch vor dem Senat erscheinen, um die Politik der Trump-Regierung in Venezuela darzulegen, berichtete Fox News. Dieses Erscheinen folgte auf Rubios Bemühungen, zusammen mit Präsident Trump und der republikanischen Senatsführung, einen überparteilichen Vorstoß zur Begrenzung der Kriegsbefugnisse des Präsidenten in Venezuela zu blockieren, so Fox News.
Diese Ereignisse ereigneten sich inmitten anhaltender Kritik an Richtern des Obersten Gerichtshofs, wobei Kritiker oft auf "unfaire Karikaturen" zurückgreifen, die Klicks und Likes generieren, so Fox News. Der Artikel zitierte einen kürzlichen "Verriss" über Richter Alito als Beispiel, der ihn als "unglücklich", "gekränkt" und "ungerecht behandelt" darstellte.
Darüber hinaus hob Fox News das hervor, was es als Hollywoods "selektives Schweigen" zum Iran bezeichnete, und kontrastierte die selbstgefälligen Reden bei den Golden Globes mit dem "brutalen Vorgehen des iranischen Regimes gegen eine Generation von Freiheitskämpfern". Der Artikel merkte an, dass viele prominente Persönlichkeiten, darunter Mark Ruffalo, Wanda Sykes, Ariana Grande, Jean Smart, Natasha Lyonne und Bella Ramsey, zu diesem Thema schwiegen.
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