KI-Fortschritte umfassen wissenschaftliche Werkzeuge, Agentenschwärme und Rechtsstreitigkeiten
Jüngste Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz haben die Vorstellung neuer Werkzeuge für Wissenschaftler, Fortschritte in der Orchestrierung von KI-Agenten und rechtliche Auseinandersetzungen um KI-generierte Inhalte mit sich gebracht.
OpenAI hat mit der Veröffentlichung von Prism, einem kostenlosen, auf einem Large Language Model (LLM) basierenden Tool, das Wissenschaftlern beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten helfen soll, einen bedeutenden Vorstoß in die wissenschaftliche Gemeinschaft unternommen, wie MIT Technology Review berichtet. Prism bettet ChatGPT in einen Texteditor ein, mit dem Ziel, KI direkt in den wissenschaftlichen Schreibprozess zu integrieren. Kevin Weil, Leiter von OpenAI for Science, zog bei einer Pressekonferenz Parallelen zwischen dieser Entwicklung und der Integration von KI in die Softwareentwicklung im Jahr 2025 und erklärte: "Ich denke, 2026 wird für KI und Wissenschaft das sein, was 2025 für KI in der Softwareentwicklung war. Wir sehen, dass sich die gleiche Art von Wendepunkt abzeichnet." OpenAI schätzt, dass weltweit rund 1,3 Millionen Wissenschaftler jährlich über 8 Millionen Anfragen stellen, was auf eine beträchtliche potenzielle Nutzerbasis für Prism hindeutet.
Unterdessen hat das chinesische Unternehmen Moonshot AI sein Open-Source-Modell Kimi K2 auf Kimi K2.5 aufgerüstet und es in ein Kodierungs- und Visionsmodell mit einer Architektur verwandelt, die die Orchestrierung von Agentenschwärmen unterstützt, wie VentureBeat berichtete. Das neue Modell ist für Unternehmen konzipiert, die Agenten suchen, die Aktionen automatisch weitergeben können, ohne sich auf einen zentralen Entscheidungsträger zu verlassen. Moonshot bezeichnete Kimi K2.5 als ein All-in-One-Modell, das sowohl visuelle als auch Texteingaben unterstützt und es den Nutzern ermöglicht, das Modell für visuelle Codierungsprojekte zu nutzen. Während die Parameteranzahl für Kimi K2.5 nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, hatte das Kimi K2-Modell, auf dem es basiert, insgesamt 1 Billion Parameter und 32 Milliarden aktivierte Parameter.
In den Rechtsnachrichten reichte die konservative Influencerin Ashley St Clair eine Klage gegen Elon Musks KI-Unternehmen xAI ein, als Reaktion auf Deepfakes, die von xAIs Chatbot Grok generiert wurden, wie Fortune berichtete. St Clair, eine 27-jährige Figur in der MAGA-Welt, behauptete, dass X-Nutzer ihre Profilbilder verwendeten, um sexualisierte KI-generierte Bilder von ihr zu erstellen, von denen einige sie als Minderjährige darstellten. Sie sagte Fortune bereits im Januar, dass die Bilder Darstellungen von ihr "ohne jegliche Bedeckung" enthielten. St Clair hat ein Kind mit Elon Musk und befindet sich derzeit mit ihm in einem Rechtsstreit vor einem New Yorker Bundesgericht.
In anderen wissenschaftlichen Nachrichten enthüllten Forscher Pläne, die Quelle des "dunklen Sauerstoffs" auf dem Meeresboden zu untersuchen, wie Nature News berichtete. Die Entdeckung großer Mengen Sauerstoff in 4.000 Metern Tiefe unter der Oberfläche des Pazifischen Ozeans wurde ursprünglich 2024 in Nature Geoscience veröffentlicht. Das Team startet eine neue Reihe von Studien, um seine Ergebnisse zu verifizieren und die Ursache des Phänomens zu ermitteln. Auf einer Pressekonferenz in London präsentierten die Forscher eine Reihe von Instrumenten, die speziell für die Untersuchung entwickelt wurden.
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