Deutsche-Bank-Büros im Visier von Geldwäsche-Ermittlungen durchsucht
Die deutsche Bundespolizei hat am Mittwoch Büros der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin im Rahmen einer Geldwäsche-Ermittlung durchsucht, wie Euronews berichtete. An den von der Staatsanwaltschaft Frankfurt angeordneten Razzien waren etwa 30 Ermittler beteiligt, die in Zivil die Frankfurter Zentrale der Bank betraten, berichtete Der Spiegel. Ein weiterer Standort der Deutschen Bank in Berlin wurde ebenfalls durchsucht.
Die Staatsanwaltschaft gab an, dass sie gegen unbekannte Manager ermittelt, wie Euronews berichtete. Das Bundeskriminalamt leitet die Ermittlungen.
Die Durchsuchungen finden in einer Zeit größerer wirtschaftlicher Unsicherheit und sich verändernder globaler Dynamiken statt. Es wird erwartet, dass die US-Notenbank die Zinssätze nach drei aufeinanderfolgenden Viertelprozentpunktsenkungen im Jahr 2025 unverändert lässt, berichtete die New York Times. Die Zinssätze liegen derzeit in einer Spanne von 3,5 Prozent bis 3,75 Prozent, was als neutrale Zone gilt. Die Entscheidung der Fed spiegelt die Ansicht der Zentralbank wider, dass sie es sich leisten kann, sich mehr Zeit für die Bewertung ihrer nächsten Schritte zu nehmen.
Unterdessen befindet sich Premierminister Sir Keir Starmer in China, um Gespräche über Handel und andere Themen zu führen, wie Sky News berichtete. Die Beziehungen zwischen Großbritannien und China befinden sich in einer "Abwärtsspirale", seit der "goldenen Ära", die dadurch symbolisiert wurde, dass der ehemalige Premierminister David Cameron den chinesischen Staatschef Xi Jinping auf ein Bier in einen Pub in Buckinghamshire einlud, bemerkte Helen-Ann Smith, Asien-Korrespondentin von Sky News.
In Venezuela wird über Wirtschaftsreformen und eine Öffnung nach dem Vorbild des chinesischen Booms nach Mao gesprochen, so The Guardian.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment