Nach dem Tod von Alex Pretti am 24. Januar in Minneapolis durch Schüsse von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde stand Heimatschutzministerin Kristi Noem unter zunehmendem Rücktrittsdruck. Der Vorfall löste Empörung aus und führte zu Rücktrittsforderungen an Noem von sowohl demokratischen als auch republikanischen Abgeordneten.
Senator Thom Tillis (R-N.C.), der in den Ruhestand geht, kritisierte Noem öffentlich mit den Worten: "Was sie in Minnesota getan hat, sollte disqualifizierend sein. Sie sollte ihren Job verlieren. Ich meine, wirklich, es ist einfach nur amateurhaft." Tillis fügte hinzu, dass Noems Handlungen Präsident Trump in ein schlechtes Licht rücken und die Aufmerksamkeit von seiner Politik auf ihre vermeintliche Inkompetenz lenken (Time). Er kritisierte auch Greg Bovino, den leitenden Kommandeur von Customs and Border Protection (CBP), der Massenrazzien gegen Einwanderer beaufsichtigte, darunter auch die in Minneapolis (Time).
Der Tod des 37-jährigen Alex Pretti in Minneapolis veranlasste eine Untersuchung durch das Department of Homeland Security (Vox). Kritiker haben der Trump-Regierung vorgeworfen, den Vorfall herunterspielen zu wollen (Vox).
Die Rücktrittsforderungen an Noem fielen mit anderen politisch brisanten Ereignissen zusammen, darunter ein Angriff auf die Abgeordnete Ilhan Omar bei einer Bürgerversammlung in Minneapolis (Multi-Source: Time, Euronews). Omar, die sich für die Abschaffung von ICE einsetzte, wurde mit einer unbekannten Substanz angegriffen. Anthony Kazmierczak, 55, wurde im Zusammenhang mit dem Vorfall wegen Körperverletzung dritten Grades verhaftet (Euronews). Trotz des Angriffs setzte Omar, die unverletzt blieb, das Treffen nach einer medizinischen Untersuchung fort (Euronews). Stadträtin LaTrisha Vetaw und Staatssenator Bobby Joe Champ waren möglicherweise ebenfalls der Substanz ausgesetzt (Euronews).
Die Vorfälle ereigneten sich vor dem Hintergrund anderer nationaler und internationaler Ereignisse, darunter Diskussionen über die Atompolitik von Präsident Trump, Spannungen in Bezug auf Venezuela und Bedenken hinsichtlich der inneren Sicherheit (Multi-Source: Time, NPR Politics). Proteste gegen die Politik von Präsident Trump waren ebenfalls geplant (Multi-Source: Time).
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