Republikaner fordern Noems Rücktritt nach Schießerei in Minneapolis
Nach dem Tod von Alex Pretti am 24. Januar 2026 in Minneapolis haben sich einige republikanische Abgeordnete den Demokraten angeschlossen und fordern den Rücktritt von Kristi Noem als Ministerin für Heimatschutz. Die Rücktrittsforderungen kommen, nachdem Pretti, ein 37-jähriger Krankenpfleger der Veteranenbehörde (VA) und legaler Waffenbesitzer, von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde getötet wurde.
Sen. Thom Tillis (R-N.C.) kritisierte öffentlich Noems Umgang mit der Situation und erklärte: "Was sie in Minnesota getan hat, sollte disqualifizierend sein. Sie sollte ihren Job verlieren. Ich meine, wirklich, es ist einfach nur amateurhaft." Tillis, der in den Ruhestand geht, sagte auch, dass Noem Präsident Trump schlecht aussehen lasse und von seiner Politik ablenke. Er kritisierte auch Greg Bovino, den leitenden Kommandeur von Customs and Border Protection (CBP), der landesweite Massenrazzien gegen Einwanderer, einschließlich in Minneapolis, beaufsichtigte.
Die Umstände von Prettis Tod werden untersucht, wobei einige die offizielle Darstellung in Frage stellen. Laut Vox wird der Trump-Administration vorgeworfen, versucht zu haben, "Alex Prettis Tod unter den Teppich zu kehren".
Die National Rifle Association (NRA) gab nach der Schießerei ebenfalls eine Erklärung zur Verteidigung der Waffenrechte ab. Die NRA erklärte: "Alle gesetzestreuen Bürger haben das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen, wo immer sie sich rechtmäßig aufhalten dürfen." Diese Erklärung erfolgte, nachdem Präsident Trump Bemerkungen gemacht hatte, die andeuteten, dass Pretti keine Waffe hätte tragen sollen.
Das Ministerium für Heimatschutz untersucht Berichten zufolge den Mord, was laut Vox Fragen nach der Unparteilichkeit der Untersuchung aufwirft.
Die Situation in Minneapolis hat auch Proteste ausgelöst, bei denen Einwohner sowie Demonstranten gegen Einwanderungs- und Zollbehörden (Immigration and Customs Enforcement) ihre Empörung zum Ausdruck brachten.
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