Minneapolis sieht sich Spannungen nach Schießerei, Omar-Vorfall und Reaktion von Unternehmen gegenüber
Minneapolis kämpft mit eskalierenden Spannungen nach der tödlichen Schießerei auf eine Intensivkrankenschwester durch Bundesagenten, einem Vorfall mit der Abgeordneten Ilhan Omar und den darauffolgenden Reaktionen von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Apple-CEO Tim Cook. Die Stadt ist zu einem Brennpunkt der nationalen Aufmerksamkeit geworden, während sich diese Ereignisse entfalten.
Die Schießerei auf Alex Pretti, 37, eine Intensivkrankenschwester, am Samstagmorgen war laut ABC News die zweite Schießerei auf einen US-Bürger in diesem Monat durch Bundesagenten in Minneapolis. Dieser Vorfall entfachte Proteste und Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Strafverfolgungsbehörden. Die frühere Schießerei betraf Renee Good, 37, eine Mutter, am 7. Januar, berichtete ABC News.
Zusätzlich zu den Unruhen wurde die Abgeordnete Ilhan Omar, eine Demokratin, die Minnesota vertritt, bei einer Bürgerversammlung am Dienstag mit einer unbekannten Substanz besprüht. Laut CBS News wurde der mutmaßliche Täter, der von der örtlichen Polizei als der 55-jährige Anthony Kazmierczak identifiziert wurde, sofort festgenommen und wegen des Verdachts auf Körperverletzung dritten Grades in das Hennepin County Jail eingeliefert. Die Polizei gab an, dass Omar nicht verletzt wurde und dass Kazmierczak angeblich eine Spritze benutzt habe. Omar schwor, sich nicht einschüchtern zu lassen, und lehnte es ab, die Veranstaltung sofort zu verlassen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls forderte Omar die Abschaffung von ICE und den Rücktritt von Heimatschutzministerin Kristi Noem, berichtete CBS News.
Als Reaktion auf die Schießerei auf Alex Pretti wandte sich Apple-CEO Tim Cook in einem internen Memo an die Mitarbeiter und drückte sein gebrochenes Herz aus und forderte eine "Deeskalation", berichtete CBS News. Cook erklärte: "Ich glaube, Amerika ist am stärksten, wenn wir unseren höchsten Idealen gerecht werden, wenn wir jeden mit Würde und Respekt behandeln, egal wer er ist oder woher er kommt, und wenn wir unsere gemeinsame Menschlichkeit annehmen. Das ist etwas, wofür sich Apple immer eingesetzt hat", heißt es in dem Memo, das von Bloomberg News erhalten und von CBS News bestätigt wurde. Cook erwähnte auch, dass er diese Woche seine Ansichten mit Präsident Trump in einem "guten Gespräch" ausgetauscht habe, wie CBS News anmerkte.
Präsident Trump kommentierte die Situation in Minneapolis und erklärte, dass Bürgermeister Frey "mit dem Feuer spielt", so ABC News Live-Updates.
Minnesotas Gouverneur Walz sagte gegenüber ABC News: "Wir brauchen sie einfach hier raus, und wir brauchen Rechenschaftspflicht", und bezog sich dabei auf Bundesagenten.
Die Vorfälle in Minneapolis ereignen sich inmitten laufender nationaler Debatten über die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen, Polizeiarbeit und Bürgerrechte. Die Situation ist weiterhin im Fluss, wobei Ermittlungen laufen und Gemeindevorsteher zu Ruhe und Verantwortlichkeit aufrufen.
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