Google und die Open-Source-Community verschieben die Grenzen der künstlichen Intelligenz und der Betriebssysteme mit Entwicklungen, die von KI-gestützter Browserautomatisierung bis hin zu hybriden Betriebssystemen und persönlichen KI-Assistenten reichen.
Laut Ars Technica integriert Googles Chrome-Browser "Auto Browse", einen KI-Agenten, der von Gemini angetrieben wird, um Aufgaben zu automatisieren und die Benutzererfahrung zu optimieren. Dieses Update, das jetzt eingeführt wird, ermöglicht Gemini den direkten Zugriff auf Google-Dienste wie Gmail und Kalender und die Interaktion mit ihnen direkt im Chrome-Seitenbereich. Die Integration stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung KI-gesteuerter Browserunterstützung dar.
In anderen Google-Nachrichten wurden Bildschirmaufzeichnungen des kommenden "Aluminium OS" des Unternehmens, einer Hybridversion von Android und ChromeOS, die für PCs entwickelt wurde, versehentlich durch einen Fehlerbericht geleakt, wie mehrere Nachrichtenquellen berichteten. Die durchgesickerten Videos, die ursprünglich von 9to5Google entdeckt und von Android Authority geteilt wurden, zeigen ein auf Android 16 basierendes System mit einer ChromeOS-ähnlichen Taskleiste und einer Statusleiste im Android-Stil. Das System wurde offenbar auf einem HP Chromebook getestet.
In der Open-Source-Community hat Moltbot, ein von Peter Steinberger entwickelter KI-Assistent, unterdessen schnell an Popularität gewonnen. Der Assistent mit dem Hummermotiv, der früher als Clawdbot bekannt war, erlangte aufgrund seiner Fähigkeit, Zeitpläne zu verwalten und Aufgaben zu automatisieren, große Aufmerksamkeit, wie TechCrunch berichtete. Trotz einer Namensänderung aufgrund einer rechtlichen Auseinandersetzung mit Anthropic behält Moltbot seine Kernfunktionalität und seine Krebstier-Identität bei. Moltbot, der über 69.000 Sterne auf GitHub erreicht hat, wurde aufgrund seiner proaktiven Kommunikation und Aufgabenverwaltungsfähigkeiten über verschiedene Messaging-Plattformen hinweg mit Jarvis aus Iron Man verglichen, so Ars Technica. Der KI-Assistent ist jedoch auf Abonnements bei Anthropic oder OpenAI angewiesen, um eine optimale Leistung zu erzielen, und birgt aufgrund seiner Serverkonfiguration und Authentifizierungsanforderungen erhebliche Sicherheitsrisiken.
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