Japans H3-Rakete scheitert beim Aussetzen eines Satelliten; Untersuchung läuft
Japans H3-Rakete erlitt während ihres achten Fluges einen Fehler, der das erfolgreiche Aussetzen des Navigationssatelliten Michibiki 5 verhinderte, wie mehrere Nachrichtenquellen berichten. Die Anomalie trat auf, nachdem sich die Nutzlastverkleidung, die den Satelliten während des Aufstiegs schützt, nicht korrekt abgetrennt hatte. Die H3 ist eine relativ neue Trägerrakete der mittleren bis schweren Klasse.
Die Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) untersucht derzeit die Ursache des Fehlers. In einem ungewöhnlichen Schritt für Startanbieter nach einer Raketenfehlfunktion hat JAXA-Beamte laut Ars Technica detaillierte Informationen über die Anomalie öffentlich gemacht, einschließlich einer Fehlerbaumanalyse und Sensordaten.
Das Scheitern der H3-Rakete stellt einen Rückschlag für Japans Raumfahrtprogramm und seine Bemühungen zur Verbesserung seiner Satellitennavigationsfähigkeiten dar. Der Satellit Michibiki 5 sollte das Quasi-Zenith-Satellitensystem (QZSS) des Landes ergänzen, das hochgenaue Positionsdaten liefert.
In anderen Nachrichten musste ein NASA WB-57-Flugzeug aufgrund einer Fahrwerkstörung in Houston notlanden, wie Ars Technica berichtet. Unabhängig davon wird derzeit versucht, die Geschichte der "Remove Before Flight"-Etiketten des Space Shuttles Challenger zurückzuverfolgen. Eine Person kaufte solche Etiketten im Jahr 2010 auf eBay und entdeckte, dass sie von der Challenger-Mission stammten. Die mit "Remove Before Flight" gekennzeichneten Etiketten wurden vor dem Start eingesammelt. Ziel ist es, ihre Geschichte zu dokumentieren und sie möglicherweise Museen, Bildungszentren und astronautischen Archiven zur Verfügung zu stellen, wie Ars Technica berichtet.
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