Minneapolis im Umbruch: Springsteen-Proteste, Angriff auf Omar und bundesstaatliche Maßnahmen lösen Kontroversen aus
Minneapolis stand diese Woche im Fokus der nationalen Aufmerksamkeit, da eine Reihe von Ereignissen, von politischen Protesten bis hin zu mutmaßlichen Angriffen, Kontroversen auslöste und eine landesweite Debatte entfachte. Bruce Springsteen veröffentlichte einen Protestsong, die Kongressabgeordnete Ilhan Omar wurde Berichten zufolge angegriffen, und bundesstaatliche Maßnahmen stießen auf Kritik, was alles zu einer angespannten Atmosphäre in der Stadt beitrug.
Bruce Springsteen veröffentlichte "Streets of Minneapolis", einen Protestsong, der Alex Pretti, Renee Good und den Menschen in Minneapolis gewidmet ist, wie CBS News berichtete. Das Lied, das an Themen aus seinem früheren Werk "Streets of Philadelphia" anknüpft, kritisiert den Umgang der Trump-Regierung mit Protesten und ihre Einwanderungspolitik. Springsteen bezeichnete die Situation in Minneapolis als "staatlichen Terror" und setzte damit seine langjährige öffentliche Fehde mit dem ehemaligen Präsidenten fort.
Unterdessen blieb die US-Kongressabgeordnete Ilhan Omar unverletzt, nachdem sie bei einer öffentlichen Veranstaltung in Minneapolis von Anthony James Kazmierczak mit einer nicht identifizierten Flüssigkeit besprüht worden war, wie die BBC berichtete. Kazmierczak wurde wegen Körperverletzung dritten Grades angeklagt. Der Vorfall ereignete sich inmitten anhaltender politischer Spannungen, darunter Omars Kritik an der Einwanderungspolitik von Präsident Trump und seinen früheren persönlichen Angriffen gegen sie.
Die Ereignisse in Minneapolis spielten sich vor dem Hintergrund einer zunehmenden politischen Spaltung ab. Das Time Magazine hob die "Gefahr hervor, Amerikaner in Feinde zu verwandeln" und merkte an, dass "die Abdrift zum Autoritarismus sich selten mit einem Knall ankündigt; sie beginnt lange bevor die Öffentlichkeit die Gefahr erkennt". Der Artikel verwies auf die Reaktion hochrangiger Beamter der Trump-Regierung auf den Tod von Renee Good, die Anfang des Monats von Bundesagenten erschossen wurde. Heimatschutzministerin Kristi Noem bezeichnete Good Berichten zufolge als "inländische Terroristin", und Vizepräsident J.D. Vance soll Noems Aussagen noch verstärkt haben, so Time.
In anderen Nachrichten wird der Oberste Gerichtshof den Fall Salazar v. Paramount Global verhandeln, in dem es um mögliche VPPA-Verstöße im Zusammenhang mit der Weitergabe des Sehverlaufs an Facebook geht, wie Variety berichtete. Darüber hinaus wies das Nachrichtenportal darauf hin, dass Ticketmaster stornierte Ariana Grande-Tickets von Händlern, die gegen die Regeln verstoßen haben, an Fans weiterverkaufen wird.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment