Erdrutsch in Sizilien erzwingt Evakuierung von 1.500 Menschen
Ein massiver Erdrutsch in Niscemi, Sizilien, ausgelöst durch heftigen Regen, verursachte erhebliche Schäden und erzwang am Mittwoch, den 28. Januar 2026, die Evakuierung von über 1.500 Einwohnern. Laut Sky News führte der Erdrutsch zum Einsturz des Stadtrandes, wodurch Dutzende Häuser am Rande einer Klippe stehen blieben und als "unbewohnbar" eingestuft wurden.
Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni besuchte Niscemi, um das Ausmaß der Schäden zu begutachten. Das volle Ausmaß der Schäden wird noch evaluiert, aber der Einsturz hat einige Gebäude unbewohnbar gemacht.
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In anderen Nachrichten brach am Dienstagabend ein Großbrand im Hotel Grandes Alpes in Courchevel, Frankreich, aus. Euronews berichtete, dass fast 300 Menschen aus dem luxuriösen Skiresort evakuiert wurden. Über 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, wobei Verstärkung aus benachbarten Departements eintraf. Vier Feuerwehrleute erlitten bei der Bekämpfung der Flammen leichte Verletzungen. Das Feuer soll gegen 19 Uhr ausgebrochen sein und sich rasch in den Dachbereichen des Fünf-Sterne-Hauses ausgebreitet haben.
Unterdessen wurde in Schweden ein Vergnügungspark im Zusammenhang mit einem Achterbahnunglück im Jahr 2023 zu einer Geldstrafe von fast 588.000 € (491.000) verurteilt. Die Tragödie, die sich am 25. Juni 2023 im Park Gröna Lund ereignete, führte zum Tod eines Fahrgastes und zu Verletzungen von neun weiteren Personen. Zeugen beschrieben eine chaotische Szene, als die Vorderseite des Zuges offenbar aus den Gleisen sprang, bevor er zum Stehen kam, wobei ein Wagen zum Boden geneigt war. Drei Personen wurden aus der Achterbahn geschleudert.
Türkische Behörden haben am Mittwoch sechs Personen unter dem Verdacht der Spionage für das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden festgenommen. Laut Euronews sollen die Verdächtigen Militäreinrichtungen und andere strategische Standorte im ganzen Land überwacht haben. Sicherheitskräfte führten nach einer gemeinsamen Untersuchung der Abteilung für Terrorismusbekämpfung und des türkischen Geheimdienstes zeitgleiche Razzien in fünf Provinzen durch, darunter Istanbul und Ankara. Die Verdächtigen, darunter ein iranischer Staatsbürger, sollen die Überwachung durchgeführt haben. Die Verhaftungen erfolgten inmitten erhöhter regionaler Spannungen über mögliche US-Militäraktionen gegen den Iran.
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