Hier ist ein Nachrichtenartikel, der die bereitgestellten Informationen zusammenfasst:
Fahrerlose Taxis könnten in London bereits im September starten; Britischer Premierminister besucht China inmitten internationaler Spannungen
London könnte laut Waymo, dem US-amerikanischen Unternehmen für fahrerlose Autos, bereits im September fahrerlose Taxis sehen. Diese Entwicklung fällt mit einer Phase internationaler Aktivität zusammen, darunter ein Besuch des britischen Premierministers Sir Keir Starmer in China und anhaltende Bedenken hinsichtlich der europäischen Verteidigung und des Internetzugangs im Iran.
Waymo, im Besitz von Google-Mutter Alphabet, hofft, in London einen Robotaxi-Service zu betreiben, vorbehaltlich regulatorischer Änderungen. Während die britische Regierung erwartet, die Vorschriften in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 zu ändern, um fahrerlose Taxis vollständig zu ermöglichen, ist ein Pilotdienst für April geplant. Die lokale Verkehrsministerin Lilian Greenwood erklärte: "Wir unterstützen Waymo und andere Betreiber durch unsere Passagierpiloten und innovationsfreundliche Vorschriften, um selbstfahrende Autos auf britischen Straßen Realität werden zu lassen."
Inzwischen ist Premierminister Sir Keir Starmer zu einem dreitägigen Besuch in China eingetroffen, dem ersten eines britischen Premierministers seit acht Jahren. Starmer will die Handels- und kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Nationen stärken. Er soll sich am Donnerstag mit Präsident Xi Jinping treffen. "Die Reise wird dem Vereinigten Königreich Vorteile bringen, und es war wichtig, eine 'strategische und konsistente Beziehung' mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufrechtzuerhalten", sagte Starmer. Der Premierminister sah sich jedoch zu Hause Kritik hinsichtlich der Menschenrechtslage in China und potenzieller nationaler Sicherheitsrisiken für das Vereinigte Königreich ausgesetzt.
In anderen Nachrichten forderte Europas Außenpolitikchef, Kaja Kallas, die EU auf, ihre Verteidigungsfähigkeiten dringend zu verbessern und die NATO "europäischer" zu machen. Kallas warnte, dass die USA die transatlantischen Beziehungen erschüttert hätten und dass Europa sich nicht länger darauf verlassen könne, seine Verteidigung auszulagern. "Keine Großmacht hat jemals 'ihr Überleben ausgelagert und überlebt'", erklärte Kallas auf einer Verteidigungskonferenz.
Schließlich erhalten einige Bürger nach fast drei Wochen eines schweren Internetausfalls im Iran wieder Online-Zugang, obwohl der Zugang offenbar streng kontrolliert wird. Das Internet wurde am 8. Januar abgeschaltet, angeblich um den Informationsfluss über staatliche Maßnahmen gegen Demonstranten einzudämmen. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi behauptete, die Abschaltung sei eine Reaktion auf "terroristische Operationen" gewesen. Während ein gewisser Zugang wiederhergestellt wurde, deuten unabhängige Analysen darauf hin, dass ein Großteil des Landes weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten ist.
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