Meta erwartet aufgrund von Fortschritten in der künstlichen Intelligenz bedeutende Veränderungen, während die britische Regierung KI-Schulungsprogramme startet und Iran nach einer schweren Abschaltung beginnt, den Internetzugang wiederherzustellen.
Meta-CEO Mark Zuckerberg erklärte, dass sich Werkzeuge der künstlichen Intelligenz (KI) so schnell verbessern, dass ein einzelner Ingenieur nun die Arbeit erledigen kann, für die zuvor ein ganzes Team erforderlich war. Während einer Telefonkonferenz mit Finanzanalysten am Mittwoch zur Erörterung der Finanzergebnisse von Meta für 2025 prognostizierte Zuckerberg, dass "2026 das Jahr sein [wird], in dem KI die Art und Weise, wie wir arbeiten, dramatisch verändern wird", so BBC Technology und BBC Business. Diese Aussage deutet auf mögliche zukünftige Entlassungen bei dem Technologiekonzern hin, der, wie andere große Technologieunternehmen auch, in den letzten Jahren bereits mehrere Entlassungsrunden durchgeführt hat, um die Abläufe zu rationalisieren.
Als Reaktion auf die wachsende Bedeutung von KI hat die britische Regierung eine Reihe kostenloser KI-Schulungskurse ins Leben gerufen, die Erwachsenen helfen sollen, die Technologie in ihr Arbeitsleben zu integrieren. Die Online-Lektionen bieten Anleitungen zur Nutzung von Chatbots für verschiedene Aufgaben, einschließlich administrativer Tätigkeiten. Die Regierung will mit dieser Initiative, die sie laut BBC Technology als das ehrgeizigste Schulungsprogramm seit der Gründung der Open University im Jahr 1971 bezeichnet, bis 2030 10 Millionen Arbeitnehmer erreichen. Das Institute for Public Policy Research (IPPR) warnte jedoch, dass Arbeitnehmer mehr als nur grundlegende Chatbot-Prompting-Fähigkeiten benötigen werden, um sich an die sich entwickelnde KI-Landschaft anzupassen.
Inzwischen erhalten im Iran einige Bürger wieder Zugang zum Internet, nachdem es fast drei Wochen lang extrem abgeschaltet war. Das Land kappte am 8. Januar den Internetzugang, ein Schritt, der weithin als Versuch interpretiert wurde, den Informationsfluss über ein hartes Durchgreifen der Regierung gegen Demonstranten zu kontrollieren, so BBC Technology. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, das Internet sei als Reaktion auf das blockiert worden, was er als "terroristische Operationen" bezeichnete. Während ein Teil des Internetzugangs wiederhergestellt wurde, deuten unabhängige Analysen darauf hin, dass ein Großteil des Landes weiterhin effektiv von der Außenwelt abgeschnitten ist.
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