Keir Starmer, der britische Premierminister, traf sich am Donnerstag mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Nationen zu stärken und gleichzeitig Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit anzusprechen. Das Treffen, der erste Besuch eines britischen Staats- und Regierungschefs in China seit acht Jahren, fand laut The Guardian inmitten der Ungewissheit über die Zuverlässigkeit des US-Bündnisses statt.
Starmer betonte, dass er sich der Bedrohung, die China für die nationale Sicherheit Großbritanniens darstellt, "im Klaren" sei, so The Guardian. Das 40-minütige Treffen zielte darauf ab, die wirtschaftlichen Beziehungen zu der Supermacht zu stärken.
In Mexiko bestätigte Präsidentin Claudia Sheinbaum unterdessen die Stornierung einer Öllieferung nach Kuba. Sie bestand darauf, dass die Entscheidung eine souveräne Entscheidung sei und keine Reaktion auf den Druck der Vereinigten Staaten, nachdem Ex-Präsident Trump gesagt hatte, dass kein Öl nach Kuba gehen würde, so The Guardian. Treibstoffknappheit verursacht in Kuba zunehmend schwere Stromausfälle, und Mexiko ist der größte Öllieferant der Insel, seit die USA die Lieferungen blockiert haben.
In anderen Nachrichten wurde eine fünfjährige US-Bürgerin namens Génesis Ester Gutiérrez Castellanos am 11. Januar zusammen mit ihrer Mutter, Karen Guadalupe Gutiérrez Castellanos, nach Honduras abgeschoben, so The Guardian. Génesis, die Honduras nie kennengelernt hatte, wurde von ihren Cousins, Klassenkameraden und Kindergärtnern in Austin, Texas, getrennt. Ihre Mutter, deren Visumsantrag noch aussteht, plant, Génesis bald in Begleitung eines anderen Verwandten in die USA zurückzuschicken.
Außerdem hat Südkorea laut The Guardian Gesetze auf den Weg gebracht, die als weltweit erste Gesetze zur Regulierung künstlicher Intelligenz gelten sollen. Die neue Gesetzgebung ist jedoch bereits auf Widerstand von Technologie-Startups gestoßen, die sagen, sie gehe zu weit, und von zivilgesellschaftlichen Gruppen, die sagen, sie gehe nicht weit genug. Die Gesetze werden als das umfassendste Gesetzespaket der Welt angepriesen, das ein Modell für andere Länder sein könnte.
Schließlich sind sich die US-Geheimdienste nicht einig mit Donald Trumps Ablehnung des Chagos-Abkommens, sagte Keir Starmer laut The Guardian. Quellen aus der Downing Street sagen, dass das Abkommen in trockenen Tüchern sei und nicht durch die Kehrtwende des US-Präsidenten zunichte gemacht werde. Starmer unterstrich, wie die US-Regierung das Abkommen unterstützt habe, da es ihre Verteidigung stärkte. Der Premierminister äußerte sich auf dem Flug nach Peking zu seinem Besuch.
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