KI-Innovation treibt Cloud-Optimierung, Dokumenten-Redesign und Energielösungen im Jahr 2026 voran
Eine Welle von Innovationen, die auf künstlicher Intelligenz basieren, erfasst verschiedene Sektoren und verspricht, die Arbeitsweise von Unternehmen, die Datenverwaltung und die Bewältigung des Energiebedarfs neu zu gestalten. Zu den jüngsten Entwicklungen gehören neue Lösungen zur Reduzierung von Cloud-Verschwendung, intelligentes Dokumentenmanagement und die Erforschung von Kernenergie der nächsten Generation, um den wachsenden Rechenbedarf von KI zu decken.
Unternehmen konzentrieren sich zunehmend auf die Optimierung der Cloud-Ausgaben, da die Ausgaben für Public Clouds laut Gartner im Jahr 2026 voraussichtlich um 21,3 % steigen werden. Die Forschung von Flexera zeigt jedoch, dass bis zu 32 % der Cloud-Ausgaben von Unternehmen für doppelt vorhandenen, nicht funktionsfähigen oder veralteten Code verschwendet werden. Adaptive6, ein neues Startup, das heute aus dem Stealth-Modus hervorgegangen ist, will dieses Problem angehen, indem es die Cloud-Verschwendung von Unternehmen reduziert. Laut VentureBeat optimiert das Unternehmen bereits die Cloud-Nutzung für Ticketmaster.
Unterdessen ist auch das in Tel Aviv ansässige Startup Factify aus dem Stealth-Modus hervorgegangen und hat sich eine Seed-Finanzierung in Höhe von 73 Millionen Dollar gesichert, um das digitale Dokumentenmanagement zu revolutionieren. Matan Gavish, Gründer und CEO von Factify, ist der Ansicht, dass aktuelle Dokumentenformate wie PDF und .docx veraltet sind, und möchte intelligente digitale Dokumente erstellen. "Das PDF wurde entwickelt, als ich in der Grundschule war", sagte Gavish gegenüber VentureBeat und betonte die Notwendigkeit, das digitale Dokument selbst neu zu gestalten.
Die Einführung von KI verändert auch etablierte Geschäftsprozesse. Die frühe Einführung von SAP S4HANA Cloud Public Edition durch Western Sugar vor zehn Jahren ermöglicht es dem Unternehmen nun, KI-gesteuerte Automatisierung zu nutzen. Laut VentureBeat ist Western Sugar ursprünglich in die Cloud umgezogen, um einem stark angepassten ERP-System zu entkommen, das nicht mehr aktualisiert werden konnte. Jetzt ist das Unternehmen in der Lage, die Einführung von Business-KI-Funktionen von SAP in den Bereichen Finanzen, Lieferkette und Personalwesen zu nutzen.
Der steigende Energiebedarf zur Versorgung von KI-Rechenzentren treibt auch das Interesse an Kernkraftwerken der nächsten Generation an. Die MIT Technology Review berichtete, dass diese Anlagen billiger zu bauen und sicherer zu betreiben sein könnten als ihre Vorgänger. Die Publikation veranstaltete eine Roundtable-Diskussion mit Redakteuren und Reportern über Hyperscale-KI-Rechenzentren und Kernenergie der nächsten Generation und hob sie als zwei der vorgestellten Technologien auf der Liste der 10 bahnbrechenden Technologien des Jahres 2026 der MIT Technology Review hervor.
Darüber hinaus wirft die Fähigkeit der KI, sich Benutzerpräferenzen zu merken, Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes auf. Die jüngste Ankündigung von Google über Personal Intelligence für seinen Gemini-Chatbot, der auf Benutzerdaten aus Gmail, Fotos, Suchverlauf und YouTube-Verlauf zurückgreift, ist ein Beispiel für diesen Trend. Die MIT Technology Review merkte an, dass diese Funktionen zwar potenzielle Vorteile bieten, aber mehr getan werden muss, um die neuen Risiken anzugehen, die sie in diese komplexen Technologien einbringen könnten. Personalisierte, interaktive KI-Systeme sind so konzipiert, dass sie in unserem Namen handeln, den Kontext über Gespräche hinweg aufrechterhalten und unsere Fähigkeit verbessern, mit Technologie zu interagieren.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment