Großbrand erzwingt Evakuierung des Grandes Alpes Hotels in Courchevel
Ein Großbrand im Grandes Alpes Hotel in Courchevel, Frankreich, führte am Dienstagabend, dem 27. Januar 2026, zur Evakuierung von fast 300 Menschen. Laut Euronews wurden die Feuerwehrleute gegen 19:00 Uhr in das luxuriöse Skigebiet gerufen, da sich die Flammen rasch durch die Dachräume des Fünf-Sterne-Hotels ausbreiteten.
Am Mittwochmorgen waren laut Euronews noch immer mehr als 100 Feuerwehrleute, unterstützt von etwa 60 Fahrzeugen und Verstärkung aus benachbarten Departements, mit den Löscharbeiten beschäftigt. Vier Feuerwehrleute erlitten bei der Brandbekämpfung leichte Verletzungen. Die Brandursache wird derzeit untersucht.
In anderen Nachrichten haben die Gesundheitsbehörden in Singapur, Thailand und Malaysia Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, nachdem in Indien Ende Dezember zwei Fälle des Nipah-Virus festgestellt wurden, berichtete Sky News am Mittwoch. An den Flughäfen in ganz Asien wurden Temperaturkontrollen eingerichtet, um die Ausbreitung des hochgefährlichen Virus zu verhindern. Das indische Gesundheitsministerium veröffentlichte am 27. Januar eine Erklärung, in der die Fälle im östlichen Bundesstaat Westbengalen bestätigt wurden.
In Haiti eskaliert unterdessen eine Krise sexueller Gewalt aufgrund weit verbreiteter Bandengewalt. Ärzte ohne Grenzen (MSF) berichtete über eine Verdreifachung der Anzahl von Fällen sexuellen Missbrauchs, die in einer Klinik in Haitis Hauptstadt in den letzten vier Jahren behandelt wurden. Diana Manilla Arroyo, Einsatzleiterin von MSF in Haiti, äußerte sich besorgt und empört über das überwältigende Ausmaß sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt und erklärte: "Das Ausmaß, in dem die Zahlen gestiegen sind, hat uns schockiert." Der Anstieg der Gewalt folgt auf die Ermordung von Präsident Jovenel Moïse im Jahr 2021, wobei Banden nun etwa 90 % der Hauptstadt kontrollieren, so Euronews.
In Schweden wurde ein Vergnügungspark am Mittwoch im Zusammenhang mit einem Achterbahnunglück im Jahr 2023, bei dem es einen Todesfall und neun Verletzte gab, mit einer Geldstrafe von fast 588.000 € (491.000) belegt. Der Vorfall ereignete sich am 25. Juni 2023 auf der Jetline-Bahn im Park Gröna Lund. Zeugen beschrieben eine chaotische Szene, in der die Vorderseite des Zuges offenbar aus den Gleisen sprang, bevor er zum Stehen kam, wobei ein Wagen in Richtung Boden geneigt war, berichtete Euronews. Drei Personen wurden aus der Achterbahn geschleudert.
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