Weltuntergangsuhr nähert sich Mitternacht inmitten globaler Besorgnis über KI, nukleare Bedrohungen und Klimawandel
Das Science and Security Board des Bulletin of the Atomic Scientists hat die symbolische Weltuntergangsuhr auf 85 Sekunden vor Mitternacht gestellt, den geringsten Abstand, den sie je hatte, und begründet dies mit eskalierenden globalen Bedrohungen. Die Ankündigung, über die in zahlreichen Nachrichtenquellen berichtet wurde, hob die Besorgnis über Atomwaffen, den Klimawandel, disruptive Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Biosicherheitsrisiken hervor. Diese Bedrohungen werden laut dem Bulletin durch den Aufstieg nationalistischer Autokratien und mangelnde internationale Zusammenarbeit noch verstärkt.
Die Weltuntergangsuhr dient als symbolische Darstellung der globalen Katastrophe und spiegelt eine sich verschlechternde Situation aufgrund unzureichender Fortschritte bei der Bewältigung kritischer Herausforderungen wider. Das Bulletin of the Atomic Scientists nutzt die Uhr seit 1947, um die Öffentlichkeit vor den Gefahren zu warnen, denen die Menschheit ausgesetzt ist.
Die Rolle der KI bei der Eskalation globaler Risiken war ein Schlüsselfaktor bei der Entscheidung, die Uhr näher an Mitternacht zu stellen. Die rasante Entwicklung der KI birgt laut Vox sowohl Vorteile als auch ernsthafte Risiken. Anthropic, ein KI-Unternehmen, hat sogar ein 80-seitiges "Seelendokument" für seinen Chatbot Claude entwickelt, das seine moralische Erziehung umreißt, wie Sigal Samuel in einem Vox-Bericht schreibt.
Über technologische Bedrohungen hinaus kämpft die Welt weiterhin mit bestehenden geopolitischen Spannungen. Papst Leo XIV. appellierte in seiner Neujahrsbotschaft und seiner wöchentlichen Ansprache an den Weltfrieden und ein Ende des Antisemitismus, der Vorurteile, der Unterdrückung und der Verfolgung, wie Fox News und andere Quellen berichten. Er betonte die Notwendigkeit der Wachsamkeit gegenüber Völkermord und forderte Gesellschaften, die auf gegenseitigem Respekt aufbauen, und sprach auch die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten an und forderte zum Gebet für den Frieden auf.
Die anhaltende Abhängigkeit Europas von den USA in Bezug auf militärische Fähigkeiten, trotz des Strebens nach größerer Autonomie, ist weiterhin ein Diskussionsthema in verschiedenen Nachrichtenagenturen. Andere globale Ereignisse, die von rechtlichen und politischen Kontroversen um Paramount und Ticketmaster bis hin zu wirtschaftlichen Herausforderungen in Mumbai und Kuba reichen, tragen zusätzlich zu einem Gefühl globaler Instabilität bei.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment