Kontroverse um Einwanderungsbehörde nach Vorfall in Minneapolis entbrannt
Eine Reihe von Ereignissen mit Beteiligung der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) in Minneapolis hat eine nationale Debatte über Einwanderungspolitik und -durchsetzung entfacht. Die Kontroverse verschärfte sich, nachdem der fünfjährige Liam Ramos von ICE festgenommen und zwei Agitatoren von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde tödlich erschossen wurden. Die Situation hat Kritik von Gesetzgebern hervorgerufen und erneute Forderungen nach der Abschaffung von ICE laut werden lassen.
Die Inhaftierung von Liam Ramos, der in ICE-Gewahrsam mit einem blauen Hasenhut und einem Spider-Man-Rucksack fotografiert wurde, löste landesweite Empörung aus. Kongressabgeordneter Joaquin Castro traf sich mit Liam und seinem Vater im Dilley-Internierungslager in Texas. Castro erklärte in den sozialen Medien, dass er Liam gesagt habe, wie sehr seine Familie, seine Schule und das Land ihn lieben und für ihn beten, so ein Beitrag auf Castros X-Account vom 28. Januar 2026.
Nach den Schießereien hielt die Abgeordnete Ilhan Omar, D-Minn., zusammen mit der Abgeordneten Ayanna Pressley, D-Mass., eine Pressekonferenz ab, auf der sie Vergeltung gegen die Bundesstrafverfolgungsbehörden forderte. Die Pressekonferenz fand einen Tag statt, nachdem Omar bei einer Bürgerversammlung mit einer unbekannten Substanz besprüht worden war. Während der Pressekonferenz erklärte Omar, dass die Abschaffung von ICE das "Mindeste" sei, was geschehen müsse, so Fox News.
Die Vorfälle in Minneapolis haben die Debatte über die Rolle und die Methoden von ICE neu entfacht. Kritiker argumentieren, dass die Maßnahmen der Behörde übermäßig aggressiv und schädlich für Familien seien, während Befürworter argumentieren, dass ICE für die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze und die Gewährleistung der nationalen Sicherheit unerlässlich sei.
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