Weltnachrichten-Zusammenfassung: 28.-29. Januar 2026
Eine Reihe bedeutender Ereignisse ereignete sich diese Woche weltweit, von politischen Entwicklungen über tragische Unfälle bis hin zu internationalen Beziehungen.
In Indien forderte ein Flugzeugabsturz am Mittwoch das Leben von fünf Menschen, darunter Ajit Pawar, der stellvertretende Ministerpräsident des Bundesstaates Maharashtra. Das Privatflugzeug war auf dem Weg von Mumbai zu Pawars Heimatstadt Baramati, als es laut Sky News etwa 254 km von seinem Ausgangsort entfernt auf einem offenen Feld abstürzte. Der indische Premierminister Narendra Modi zollte Pawar nach dem Unfall Tribut. Die Ursache des Absturzes ist weiterhin unbekannt, und das Flugzeug ging beim Aufprall in Flammen auf.
An der diplomatischen Front traf sich der britische Premierminister Keir Starmer in Peking mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Dies war der erste Besuch eines britischen Staatsoberhaupts dieser Art seit acht Jahren. Die beiden Staats- und Regierungschefs einigten sich darauf, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und China zu vertiefen. Starmer erklärte vor seiner Reise, dass die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen mit China eine "pragmatische Entscheidung" sei und dass es an der Zeit für eine "reife Beziehung" mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt sei, so Al Jazeera.
Unterdessen gab der kroatische Premierminister Andrej Plenković bekannt, dass Kroatien dem "Board of Peace" von US-Präsident Donald Trump nicht beitreten werde. Plenković erklärte, die Entscheidung sei "nach gründlichen Analysen" getroffen worden und nannte "eine Reihe von Gründen" für die Entscheidung des Landes. Er fügte hinzu, dass er die Gründe zu einem späteren Zeitpunkt erläutern werde. Trump hatte letzte Woche erklärt, er erwarte, dass mehr als 50 Länder dem Gremium beitreten würden, das die traditionelle Rolle des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen bei der internationalen Konfliktlösung in Frage zu stellen scheint, so Euronews.
Sky News berichtete auch über erschreckende Berichte von medizinischem Fachpersonal im Iran, die das Vorgehen des Regimes gegen Demonstranten schilderten. Die Berichte kamen inmitten sporadischer Internetzugänge auf, was es erschwerte, sich ein genaues Bild von der Situation zu machen. Laut Sky News wurde im Iran "ein Klima der Angst wiederhergestellt", nachdem die Regierung "einen landesweiten Aufstand erfolgreich niedergeschlagen hat".
Euronews veröffentlichte außerdem eine allgemeine Nachrichtensendung, in der über einen Großbrand im Hotel Grandes Alpes in Courchevel berichtet wurde, der zur Evakuierung von Hunderten von Menschen führte, sowie über den Sturm Kristin, der in Portugal zwei Menschen das Leben kostete und weitreichende Schäden verursachte.
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