Weltuntergangsuhr bleibt angesichts globaler Bedrohungen am nächsten Punkt zur Mitternacht
Die Weltuntergangsuhr, eine symbolische Darstellung der Wahrscheinlichkeit einer von Menschen verursachten globalen Katastrophe, blieb auf 85 Sekunden vor Mitternacht stehen, dem geringsten Abstand, den sie je hatte, so das Bulletin of the Atomic Scientists Science and Security Board (SABS). Die Ankündigung, die am Dienstag, den 28. Januar 2026, erfolgte, spiegelt eskalierende globale Bedrohungen wider, darunter die Verbreitung von Atomwaffen, der Klimawandel, disruptive Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Bedenken hinsichtlich der biologischen Sicherheit, die durch den Aufstieg nationalistischer Autokratien und mangelnde internationale Zusammenarbeit noch verstärkt werden.
Mehrere Nachrichtenquellen berichteten über die Einstellung der Uhr und hoben die zunehmenden Gefahren hervor, denen die Welt ausgesetzt ist. Diese Bedrohungen haben in Verbindung mit politischer Instabilität, technologischem Wandel und Umweltproblemen zu Aufrufen zum Weltfrieden geführt.
Papst Leo XIV. hat angesichts dieser eskalierenden Bedrohungen, einschließlich der Verbreitung von Atomwaffen und des Klimawandels, zu Weltfrieden aufgerufen, wie mehrere Nachrichtenagenturen berichteten. Der Appell des Papstes kommt zu einer Zeit, in der die Welt mit einer Reihe von Herausforderungen zu kämpfen hat, von geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran und der Abhängigkeit der EU von der militärischen Unterstützung der USA bis hin zu Tragödien wie einem Flugzeugabsturz in Kolumbien und tödlichen Stürmen in Portugal.
Auch der Aufstieg der KI trägt zu globalen Ängsten bei. Jenseits der Weltuntergangsuhr wird der potenzielle Einfluss der KI untersucht. Anthropic, ein KI-Unternehmen, untersucht die ethischen Implikationen der KI-Entwicklung. Amanda Askell, eine interne Philosophin bei Anthropic, hat maßgeblich zur moralischen Erziehung ihres Chatbots Claude beigetragen und sogar ein 80-seitiges "Seelendokument" für ihn erstellt, so Vox.
Auch andere technologische Fortschritte bergen sowohl Chancen als auch Herausforderungen. So zeigt beispielsweise die unerwartete KI-Bereitschaft von Western Sugar aufgrund ihrer Cloud-ERP-Migration die potenziellen Vorteile der Technologie. Die Umweltauswirkungen der digitalen Datenspeicherung sind jedoch ebenfalls ein wachsendes Problem.
Inmitten dieser globalen Herausforderungen haben sich einige positive Entwicklungen ergeben. Eine Studie legt nahe, dass einheimische Bäume der Schlüssel zu einer klimaresistenten Milchwirtschaft in Benin, Westafrika, sein könnten und eine potenzielle Lösung zur Abschwächung der Auswirkungen des Klimawandels bieten.
Bryan Walsh, ein leitender Redaktionsleiter bei Vox, merkte an, dass "jeder die Welt davor warnen will, dass sie untergehen könnte". Die Weltuntergangsuhr dient als deutliche Erinnerung an die dringende Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit und Maßnahmen zur Bewältigung der Bedrohungen, vor denen die Menschheit steht.
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