Fahrerlose Taxis sollen inmitten von KI-Fortschritten im September in Großbritannien starten
Waymo, das US-amerikanische Unternehmen für fahrerlose Autos, das der Google-Muttergesellschaft gehört, hat laut Berichten von BBC Technology und BBC Business seine Absicht angekündigt, bereits im September einen Robotaxi-Service in London zu starten. Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die britische Regierung in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 regulatorische Änderungen plant, um fahrerlose Taxis vollständig zu ermöglichen, obwohl noch kein konkreter Termin feststeht.
Ein Pilotprojekt soll im April starten, wobei die lokale Verkehrsministerin Lilian Greenwood Waymo und andere Betreiber durch Passagierpilotprojekte und "innovationsfreundliche Vorschriften, um selbstfahrende Autos auf britischen Straßen Realität werden zu lassen", unterstützt, wie BBC Technology berichtet.
Das Drängen auf fahrerlose Technologie erfolgt inmitten umfassenderer Veränderungen im Technologie- und Automobilsektor. Tesla, unter der Leitung von Elon Musk, verlagert seinen Fokus auf künstliche Intelligenz (KI) und Robotik, was laut BBC Technology zu einem Rückgang des Jahresumsatzes um 3 % und einem Gewinnrückgang von 61 % in den letzten drei Monaten des Jahres 2025 geführt hat. Das Unternehmen plant, die Produktion seiner Modelle S und Model X einzustellen und sein Werk in Kalifornien für die Produktion von humanoiden Robotern namens Optimus umzurüsten. Dieser Übergang erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Chinas BYD Tesla im Januar als weltweit größten Hersteller von Elektrofahrzeugen überholt hat.
Als Reaktion auf die wachsende Bedeutung von KI hat die britische Regierung kostenlose KI-Schulungskurse für Erwachsene ins Leben gerufen, mit dem Ziel, bis 2030 10 Millionen Arbeitnehmer zu erreichen, wie BBC Technology berichtet. Diese Online-Lektionen bieten Ratschläge zum Prompten von Chatbots und deren Verwendung für administrative Aufgaben. Die Regierung bezeichnet dies als das ehrgeizigste Schulungsprogramm seit dem Start der Open University im Jahr 1971. Das Institute for Public Policy Research (IPPR) warnte jedoch davor, dass Arbeitnehmer mehr als nur grundlegende Chatbot-Prompting-Fähigkeiten benötigen, um sich an das Wachstum der KI anzupassen.
In Europa wachsen unterdessen die Sorgen um die Verteidigungsfähigkeiten. Die EU-Außenpolitikbeauftragte Kaja Kallas erklärte, dass Europa seine Verteidigung dringend verbessern und die NATO "europäischer machen müsse, um ihre Stärke zu erhalten", da die USA die transatlantischen Beziehungen erschüttert hätten, so BBC World. Kallas betonte, dass keine Großmacht jemals "ihr Überleben ausgelagert und überlebt" habe, und hob die Notwendigkeit hervor, dass Europa mehr Verantwortung für seine eigene Sicherheit übernimmt.
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