Trump-Regierung steht vor nationalen und internationalen Herausforderungen
Washington, D.C. - Die Regierung von Präsident Donald Trump steht zum Ende des Januars 2026 vor einer Reihe von Herausforderungen, sowohl im Inland als auch international. Diese Herausforderungen reichen von wirtschaftlichen Spannungen mit US-Verbündeten bis hin zu inneren Unruhen über die Einwanderungspolitik und der Überprüfung der staatlichen Ausgaben.
Die aggressive Handelspolitik des Präsidenten, die von Zöllen und einer scharfen Rhetorik geprägt ist, hat einige der langjährigen Verbündeten Amerikas dazu veranlasst, eine Handelsdiversifizierung anzustreben, so NPR News. Einige Nationen wenden sich Berichten zufolge China und Indien zu, um neue Wirtschaftspartnerschaften zu schmieden.
Im Inland kämpft die Regierung mit den Folgen von Maßnahmen zur Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen. Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Personen durch Bundesbeamte in Minneapolis fordern Aktivisten einen landesweiten Generalstreik am 30. Januar, berichtete Time. Die Kampagne "National Shutdown" zielt darauf ab, gegen Präsident Trumps hartes Durchgreifen gegen Einwanderer zu protestieren und die Operationen von Immigration and Customs Enforcement (ICE) zu stoppen. Die Kampagnen-Website forderte die Menschen auf, Schule, Arbeit und Einkäufe zu unterlassen, um ihren Widerstand zu demonstrieren. Time berichtete, dass Tausende von Einwohnern Minnesotas bereits an einem ähnlichen Streik teilgenommen hatten, nachdem ein ICE-Beamter Anfang des Monats eine 37-jährige Mutter von drei Kindern erschossen hatte.
In anderen Nachrichten rief Präsident Trump Wirtschaftsführer dazu auf, seine Initiative "Trump Accounts" zu unterstützen, berichtete Time. Dieses Programm, das Teil des "Big Beautiful Bill" ist, stattet jedes amerikanische Kind, das zwischen 2025 und 2028 geboren wird, mit 1.000 Dollar aus, die in den S&P 500 investiert werden sollen. Der Präsident ermutigte auf einer Veranstaltung in Washington, D.C. zu weiteren Investitionen in diese Konten und bezeichnete die anfängliche Summe als ein "wunderschönes Startkapital".
Unterdessen wird die Unabhängigkeit der Federal Reserve geprüft. Fortune berichtete, dass Fed-Chef Jerome Powell Bedenken hinsichtlich der Autonomie der Fed nach einer Entscheidung, die Zinssätze konstant zu halten, ansprach. "Wir haben sie nicht verloren. Ich glaube nicht, dass wir sie verlieren werden. Ich hoffe es jedenfalls nicht", erklärte Powell während einer Pressekonferenz, so Fortune. Diese Kommentare kommen, nachdem das Justizministerium Powell Vorladungen einer Grand Jury in Bezug auf seine Aussage vor dem Kongress im Juni 2025 über die 2,5 Milliarden Dollar teure Renovierung des Hauptsitzes der Fed zugestellt hatte. Präsident Trump hat die Fed auch öffentlich kritisiert und seine Frustration über die vermeintliche Trägheit bei der Senkung der Zinssätze zum Ausdruck gebracht, von der er glaubt, dass sie das Wirtschaftswachstum behindert, berichtete Fortune.
Zusätzlich zu dem finanziellen Druck veröffentlichte das Congressional Budget Office (CBO) am 28. Januar einen Bericht, der die erheblichen Kosten des Einsatzes von Bundestruppen in US-Städten aufdeckte. Laut Fortune stellte das CBO fest, dass die Mobilisierung von Nationalgardisten und aktiven Marineinfanteristen in sechs großen amerikanischen Städten zwischen Juni und Dezember 2025 etwa 496 Millionen Dollar kostete. Das CBO schätzt, dass die Aufrechterhaltung des Truppenbestands Ende 2025 wiederkehrende Kosten von 93 Millionen Dollar pro Monat verursachen würde, so Fortune. Die überparteiliche Analyse wurde als Reaktion auf eine Anfrage von Senator Jeff Merkley (D-Ore.) durchgeführt.
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