Mehrere globale Krisen entfalten sich, während sich der Januar 2026 dem Ende nähert
Am Mittwoch, dem 28. Januar 2026, ereignete sich weltweit eine Reihe bedeutender Ereignisse, die von Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit in Asien über Naturkatastrophen in Europa bis hin zu eskalierender Gewalt in der Karibik reichten.
In Asien ergriffen die Behörden in Singapur, Thailand und Malaysia nach der Entdeckung von zwei Nipah-Virus-Fällen in Indien erhöhte Vorsichtsmaßnahmen, wie Sky News berichtete. An den Flughäfen wurden Temperaturkontrollen als Präventivmaßnahme gegen die hochgradig tödliche Krankheit eingerichtet. Das indische Gesundheitsministerium gab am 27. Januar bekannt, dass sich die Fälle im östlichen Bundesstaat Westbengalen befanden.
Unterdessen verursachte in Niscemi, Sizilien, Italien, ein Erdrutsch, der durch starken Regen ausgelöst wurde, erhebliche Schäden. Sky News berichtete, dass der Rand der Stadt einstürzte und Häuser am Rande einer Klippe zurückließ. Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni besuchte Niscemi, wo Dutzende von Häusern für "unbewohnbar" erklärt wurden. Über 1.500 Menschen wurden aus dem Gebiet evakuiert.
Haiti kämpft inmitten eskalierender Bandengewalt mit einer schweren Krise sexueller Gewalt. Euronews berichtete, dass Ärzte ohne Grenzen (MSF) sich besorgt über den Anstieg sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt äußerte. Diana Manilla Arroyo, die Einsatzleiterin von MSF in Haiti, erklärte, dass sich die Zahl der Fälle von sexuellem Missbrauch, die in einer Klinik in der haitianischen Hauptstadt behandelt werden, in den letzten vier Jahren verdreifacht hat. Banden kontrollieren seit der Ermordung des damaligen Präsidenten Jovenel Moïse im Jahr 2021 etwa 90 % der Hauptstadt.
In der Türkei nahmen die Behörden sechs Personen fest, die verdächtigt werden, für das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden spioniert zu haben, wie Euronews berichtete. Die Verdächtigen sollen militärische Einrichtungen und strategische Standorte im ganzen Land überwacht haben. Sicherheitskräfte führten nach einer gemeinsamen Untersuchung der Abteilung für Terrorismusbekämpfung und des türkischen Geheimdienstes zeitgleiche Razzien in fünf Provinzen durch, darunter Istanbul und Ankara. Laut dem staatlichen Fernsehsender TRT befand sich unter den Verdächtigen ein iranischer Staatsbürger. Diese Verhaftungen erfolgten inmitten erhöhter regionaler Spannungen über mögliche US-Militäraktionen gegen den Iran.
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