China übt zunehmend Einfluss auf der globalen Bühne aus und engagiert sich sowohl in wirtschaftlichen Partnerschaften als auch in Strafverfolgungsmaßnahmen, während es gleichzeitig wegen Menschenrechtsfragen unter Beobachtung steht.
Laut staatlichen Medienberichten vom Donnerstag hat China 11 Personen im Zusammenhang mit kriminellen Banden aus Myanmar hingerichtet, die an Betrugsoperationen beteiligt waren. Diese Banden betrieben Betrugsanlagen in den rechtsfreien Grenzgebieten Myanmars, die Teil einer milliardenschweren illegalen Industrie sind. Peking hat die Zusammenarbeit mit südostasiatischen Staaten verstärkt, um diese Operationen zu zerschlagen.
Unterdessen blickt Venezuela auf China, um sich wirtschaftlich inspirieren zu lassen. Delcy Rodríguez, eine Nachfolgerin von Präsident Maduro, wirbt laut The Guardian für eine Ära der Reform und Öffnung nach dem Vorbild des chinesischen Booms nach Mao. Dies geschieht nach Jahren politischer und sozialer Umwälzungen in Venezuela.
Chinas Menschenrechtsbilanz steht jedoch weiterhin unter Beobachtung. Guan Heng, ein Chinese, der Beweise für Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang filmte, erhielt Asyl in den Vereinigten Staaten. Hengs Anwalt erklärte, dass seine aufgedeckten Beweise für die Verfolgung von Uiguren ihn zu einem "Lehrbuchbeispiel dafür machen, warum es Asyl geben sollte". Die Beweise dokumentierten geheime Hafteinrichtungen, in denen Uiguren in der Region Xinjiang festgehalten werden.
China hat auch vor "militärischem Abenteurertum" der USA im Nahen Osten gewarnt, da die Spannungen mit dem Iran zunehmen. Al Jazeera berichtete, dass China dem UN-Sicherheitsrat mitteilte, dass solche Aktionen die Region ins Chaos stürzen würden, da der damalige Präsident Donald Trump mit Angriffen auf den Iran drohte, falls dieser sich seinen Forderungen nicht beuge. Dies geschah am 29. Januar 2026.
Inmitten dieser Entwicklungen gerät die globale Wirtschaftsordnung laut Al Jazeera unter Druck. Während die Vereinigten Staaten eine "America First"-Agenda verfolgen, wenden sich ihre Partner Berichten zufolge China zu, und es bilden sich neue Allianzen. Viele warnen davor, dass sich die globale Ordnung aufzulösen beginnt. Das etablierte System, das auf Demokratie, offenen Märkten und Zusammenarbeit mit den USA an der Spitze basiert, wird durch zunehmende Konflikte, eskalierende Handelsspannungen und sich verschiebende Allianzen auf die Probe gestellt. China präsentiert sich in dieser sich verändernden Landschaft als stabiler Partner.
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