Hier ist ein Nachrichtenartikel, der die bereitgestellten Informationen zusammenfasst:
Großbritannien sieht sich mit steigenden Wasserrechnungen, Bankschließungen und Rentenverzögerungen inmitten von KI-Trainingsinitiativen und Plänen für fahrerlose Taxis konfrontiert
London – Das Vereinigte Königreich kämpft mit einer Reihe von wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen, darunter steigende Wasserrechnungen, Schließungen von Bankfilialen und Probleme bei der Rentenverwaltung, während die Regierung gleichzeitig Initiativen zur Ausbildung in künstlicher Intelligenz (KI) und Pläne für fahrerlose Taxis vorantreibt.
Die Wasserrechnungen in England und Wales sollen ab April um durchschnittlich 2,70 £ pro Monat steigen, was die durchschnittliche Jahresrechnung um etwa 33 £ auf 639 £ erhöht, wie aus aktuellen Berichten hervorgeht. Die Erhöhungen seien notwendig, um wichtige Systemverbesserungen zu finanzieren und Verschmutzungen zu bekämpfen, erklärte Water UK, der Branchenverband. Der Anstieg hat jedoch zu Forderungen nach einem stärkeren Sicherheitsnetz für diejenigen geführt, die nicht zahlen können.
Unterdessen kündigte Santander die Schließung von 44 Filialen an, wodurch 291 Arbeitsplätze gefährdet sind. Die spanische Bank begründete dies mit einer Verlagerung hin zu digitalen Transaktionen, wobei 96 % ihrer Transaktionen inzwischen online abgewickelt werden. Dies folgt auf eine frühere Ankündigung im letzten Jahr, 95 Filialen zu schließen, was 750 Mitarbeiter betrifft. Die Lloyds Bank plant ebenfalls, bis März mehr als 100 Filialen im Rahmen eines im letzten Jahr angekündigten Schließungsprogramms zu schließen. Minister haben die Schließung von Bankfilialen kritisiert und argumentiert, dass sie den Zugang zu Bargeld für ältere und schutzbedürftige Menschen einschränkt.
Zusätzlich zu den finanziellen Sorgen werden Beamten, die Verzögerungen beim Erhalt ihrer Rente erlebt haben, zinslose Darlehen von bis zu 10.000 £ angeboten. Kabinettsminister Nick Thomas-Symonds sagte gegenüber Abgeordneten, dass die Wartezeiten für pensionierte Beamte "völlig und absolut inakzeptabel" seien. Die Regierung sagte, dass rund 8.500 Menschen Probleme mit Rentenzahlungen haben, seit Capita im Dezember die Verwaltung des Civil Service Pension Scheme übernommen hat. Capita hat sich entschuldigt und erklärt, dass das Unternehmen einen Rückstand von 86.000 Fällen geerbt habe.
Um den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt Rechnung zu tragen, hat die Regierung eine Reihe von kostenlosen KI-Schulungskursen ins Leben gerufen, die den Menschen helfen sollen, den Umgang mit der Technologie am Arbeitsplatz zu erlernen. Die Online-Lektionen geben Ratschläge zu Themen wie dem Prompten von Chatbots oder deren Verwendung zur Unterstützung bei Verwaltungsaufgaben. Die Regierung will bis 2030 10 Millionen Arbeitnehmer erreichen und bezeichnet dies als das ehrgeizigste Schulungsprogramm seit der Einführung der Open University im Jahr 1971. Das Institute for Public Policy Research (IPPR) hat jedoch gewarnt, dass die Arbeitnehmer mehr wissen müssen, als "nur wie man einen Chatbot promptet", da sich die Belegschaft an das Wachstum der KI anpasst.
An der Technologiefront hofft Waymo, das US-amerikanische Unternehmen für fahrerlose Autos, bereits im September dieses Jahres einen Robotaxi-Service in London einzuführen. Ein Pilotdienst wird im April starten. Die lokale Verkehrsministerin Lilian Greenwood sagte: "Wir unterstützen Waymo und andere Betreiber durch unsere Passagierpiloten und innovationsfreundliche Vorschriften, um selbstfahrende Autos auf britischen Straßen Realität werden zu lassen." Die britische Regierung plant, die Vorschriften in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 zu ändern, um den Betrieb fahrerloser Taxis in der Stadt zu ermöglichen, hat aber keinen konkreten Termin genannt.
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