Iran stellt Internetzugang teilweise wieder her inmitten von Berichten über ein hartes Durchgreifen
Nach fast drei Wochen extremer Internetabschaltung erhalten einige iranische Bürger wieder Zugang zum Internet, obwohl der Zugang laut BBC Technology streng kontrolliert erscheint. Das Land hatte den Internetzugang ursprünglich am 8. Januar gekappt, was weithin als Versuch gewertet wurde, den Informationsfluss über ein hartes Durchgreifen der Regierung gegen Demonstranten einzudämmen. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, das Internet sei als Reaktion auf "terroristische Operationen" blockiert worden.
Unabhängige Analysen deuten darauf hin, dass ein Großteil des Landes weiterhin effektiv von der Außenwelt abgeschnitten ist, berichtete BBC Technology. Die Abschaltung betraf die 92 Millionen Bürger Irans. Sky News berichtete, dass Ärzte erschütternde Berichte über die angebliche Brutalität veröffentlichten, die während des harten Durchgreifens entfesselt wurde. Ein genaues Bild der Aktionen des iranischen Regimes zu zeichnen, bleibt aufgrund des sporadischen Internetzugangs schwierig. Laut Sky News wurde im Iran "das Klima der Angst wiederhergestellt".
Die Internetabschaltung und das angebliche harte Durchgreifen folgten auf eine Periode der Unruhen und Proteste im Land. Die Reaktion der Regierung hat internationale Kritik hervorgerufen, wobei Bedenken hinsichtlich der Unterdrückung von Informationen und potenziellen Menschenrechtsverletzungen geäußert wurden. Die Wiederherstellung des teilweisen Internetzugangs erfolgt, während weiterhin Berichte auftauchen, die die Bemühungen der Regierung zur Unterdrückung von Dissens detailliert beschreiben.
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