Globale Landschaft verschiebt sich, während Verbündete inmitten von Trumps Handelspolitik nach Abkommen mit China suchen
Washington D.C. - Inmitten wachsender globaler Turbulenzen und Unsicherheit suchen Berichten zufolge mehrere US-Verbündete stärkere Handelsbeziehungen zu China, angestachelt durch Präsident Trumps Zölle und Rhetorik. Die Verschiebung erfolgt, während die USA aufgrund von Finanzierungsstreitigkeiten und internem wirtschaftlichem Druck mit potenziellen Regierungsschließungen konfrontiert sind.
Der britische Premierminister Keir Starmer und der chinesische Präsident Xi Jinping trafen sich am Donnerstag, den 29. Januar 2026, in Peking und forderten laut Associated Press eine "umfassende strategische Partnerschaft", um die Beziehungen zwischen den beiden Nationen zu vertiefen. Obwohl keiner der beiden Staats- und Regierungschefs Trump explizit erwähnte, war die Herausforderung des US-Präsidenten an die Nach-Kalter-Kriegs-Ordnung Berichten zufolge ein wichtiger Aspekt.
"Ich denke, dass die Zusammenarbeit bei Themen wie Klima..." erklärte Starmer vor dem Ende der Pressekonferenz.
Die Hinwendung zu China beschränkt sich nicht nur auf Großbritannien. Laut NPR diversifizieren einige langjährige US-Verbündete ihre Handelsbeziehungen aktiv von den USA weg und wenden sich asiatischen Supermächten wie China und Indien zu. Der Bericht deutete an, dass Trumps Politik diese Nationen dazu angeregt hat, alternative Handelspartner zu suchen.
Inzwischen wird im US-Senat voraussichtlich über ein 1,6 Billionen Dollar schweres Sechs-Gesetzentwurfspaket zur Finanzierung der Regierung abgestimmt, wie NPR berichtet. Die Abstimmung findet inmitten eines DHS-Finanzierungsstreits statt, der eine Regierungsschließung riskiert. Gleichzeitig hält die Federal Reserve die Zinssätze stabil, trotz des Drucks von Präsident Trump.
Zusätzlich zu der komplexen wirtschaftlichen Landschaft treibt der KI-Boom massive Rechenzentrumsbauprojekte in den USA voran. Diese Megaprojekte, die für das Training und den Betrieb von KI-Modellen wie Gemini, ChatGPT und Claude unerlässlich sind, verändern Landschaften, belasten Energienetze und gestalten die Wirtschaft neu, so Fortune. Ein solches Projekt ist die 2.000 Hektar große Hassayampa Ranch in Arizona, wo die Entwicklerin Anita Verma-Lallian versucht, ein riesiges Rechenzentrum zu bauen, das von Investoren wie Chamath Palihapitiya unterstützt wird. Ziel ist es, einen Hyperscaler wie Google, Microsoft oder OpenAI anzuziehen.
Das Zusammentreffen dieser Faktoren – sich verschiebende globale Allianzen, innenpolitischer wirtschaftlicher Druck und der KI-getriebene Rechenzentrumsboom – zeichnet ein Bild einer sich schnell verändernden Weltordnung.
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