Starmer öffnet Tür für Besuch von Xi Jinping in Großbritannien nach bilateralen Gesprächen
Keir Starmer, Vorsitzender der britischen Oppositionspartei, signalisierte eine mögliche Annäherung an China und eröffnete die Möglichkeit eines Besuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Großbritannien. Der Schritt folgt dem ersten Besuch eines britischen Premierministers in China seit acht Jahren, so The Guardian.
Der Besuch und das potenzielle zukünftige Engagement stießen sofort auf Kritik von jenen in Großbritannien, die Pekings Menschenrechtsbilanz und geopolitischen Ambitionen skeptisch gegenüberstehen.
Während des Treffens äußerte Xi Jinping die Hoffnung, dass Großbritannien und China "sich über Differenzen hinwegsetzen" könnten, so The Guardian. Er merkte an, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern "Wendungen" erlebt hätten, betonte aber den gegenseitigen Nutzen eines konsistenteren Ansatzes.
Die beiden Länder unterzeichneten auch Abkommen über eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit, und China stimmte einer Visumbefreiung für britische Staatsbürger zu, berichtete The Guardian.
Al Jazeera verurteilt YouTubes Einhaltung des israelischen Verbots
Das Al Jazeera Media Network hat YouTube scharf dafür kritisiert, dass es ein israelisches Gesetz befolgt, das die Livestreams des Senders im Land verbietet. Al Jazeera erklärte, dass YouTubes Vorgehen zeige, wie große Technologieunternehmen "als Instrumente von Regimen missbraucht werden können, die der Freiheit feindlich gesinnt sind".
Laut Al Jazeera wurde YouTubes Unterwerfung unter das Verbot am Mittwoch deutlich, nachdem der israelische Kommunikationsminister Shlomo Karahi angeordnet hatte, ein bestehendes Verbot der Aktivitäten des Senders in Israel um 90 Tage zu verlängern.
Hakan Fidan erörtert die Rolle der Türkei in der globalen Sicherheit
Der türkische Außenminister Hakan Fidan warnte vor einer Eskalation der Spannungen mit dem Iran und betonte die Bedeutung eines diplomatischen Ansatzes. Laut Al Jazeera erklärte Fidan, dass ein Angriff auf den Iran ein Fehler wäre, und deutete an, dass Teheran offen für die Wiederaufnahme von Verhandlungen sei.
Fidan plädierte für einen schrittweisen diplomatischen Prozess und hob die potenzielle Rolle der Türkei in der regionalen und globalen Sicherheitskooperation hervor. Er wies auf den Vertrauensverlust zwischen den Staaten und die Zersplitterung der Nachkriegsordnung hin, so Al Jazeera.
Al Jazeera berichtete, dass die Überreste des letzten israelischen Gefangenen aus Gaza zurückgebracht wurden. Die israelische Regierung hatte zuvor die verbleibenden Gefangenen als Rechtfertigung für die Einschränkung von Grenzübergängen, die Verzögerung von Hilfslieferungen und die Verlangsamung der Umsetzung eines Waffenstillstands angeführt. Mit der Rückkehr des letzten Gefangenen warten die Palästinenser nun darauf, ob Israel einen echten Waffenstillstand umsetzen wird.
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